Deine nachhaltige Reise ins Saastal
Wer bewusst und nachhaltig reisen will, ist bei uns genau richtig. Denn Nachhaltigkeit spielt im autofreien Dorf Saas-Fee und im gesamten Saastal eine zentrale Rolle. Der schonende Umgang mit unserer Umwelt und den Ressourcen steht im Vordergrund. Gerade bei uns im Saastal sind die Veränderungen durch den Klimawandel sichtbar und spürbar.
Leiste bei deiner Reise einen Schutz zu unserer Natur - wir verraten dir wie!
1: Vorbereitung & Unterkünfte
Versuche, dich hauptsächlich digital zu informieren. Es gibt viele digitale Inspirationsquellen, die dir helfen, dein perfektes Reiseziel zu finden. Hier kannst du dich über die Ferienregion Saas-Fee/Saastal informieren.
Buche dein Hotel oder deine Ferienwohnung auf unserer Website oder direkt bei der Unterkunft.
2: Anreise
Lass das Auto zu Hause und reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Von allen grösseren Schweizer Städten gibt es direkte Zugverbindungen nach Visp. Von dort geht es im Halbstundentakt mit dem Bus 511 ins Saastal. Diese Fahrt dauert ca. 50 Minunten.
Von Zürich, Genf und Basel dauert die Reise drei Stunden, von Bern zwei Stunden.
Dank Sparbilletten und Spartageskarten profitierst du bei der Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von besonders günstigen Tarifen.
Um den Gepäcktransport brauchst du dich nicht zu kümmern. Die SBB holt dein Gepäck ab und bringt es dir direkt ins Hotel im Saastal.
3: Mobilität vor Ort
Bergbahnen und Postauto kostenlos!
Ab der ersten Übernachtung erhältst du die SaastalCard, mit der du während deines Aufenthaltes die Bergbahnen im Sommer und das PostAuto ganzjährig im Saastal gratis benutzen kannst! Zudem profitierst du von bis zu 30% Ermässigung auf zahlreiche Aktivitäten.
- Während deines Aufenthalts – sowie wahlweise am An- oder Abreisetag – kannst du 9 Bergbahnen kostenfrei nutzen (exkl. Metro Alpin)
- Metro Plus Ticket: Die SaastalCard oder der Magic Pass berechtigt dich zum Kauf des Metro Plus Tickets (Fussgängerticket Felskinn - Mittelallalin). Für einmalig CHF 50.- (Kinder 6-16 Jahre CHF 40.-) kannst du die Metro Alpin während deines Aufenthaltes unbeschränkt nutzen. Im Metro Plus Ticket ist der Eintritt zum VirtuAllalin inbegriffen.
- Mit der SaastalCard ist das Postauto in den vier Gemeinden Saas-Fee, Saas-Grund, Saas-Balen und Saas-Almagell bis Mattmark inbegriffen (nicht gültig für die An- und Abreise mit dem Postauto).
4: Nachhaltige Sommererlebnisse
Nachhaltig zu wandern bedeutet, dass wir der Natur so wenig Schaden wie möglich zufügen, während wir draussen unterwegs sind. Wir verraten dir einige Tipps, wie du die Wandertour nachhaltig gestalten kannst.
- Nimm deinen Abfall mit nach Hause. Auch biologisch abbaubare Abfälle wie Bananenschalen oder Apfelschalen sind nicht so harmlos, wie man denkt. Eine Bananenschale braucht ein bis zwei Jahre, um sich zu zersetzen, eine Apfelschale etwa zwei Wochen. Aber stell dir vor, jeder wirft so etwas in die Natur. Die Verpackung eines Müsliriegels zersetzt sich praktisch nicht, dieser Abfall bleibt also sehr lange liegen. Interessant ist auch, dass menschliche Exkremente etwa einen Monat oder länger brauchen, um zu verrotten, Papiertaschentücher sogar bis zu fünf Jahre. Problematisch an Fäkalien ist auch, dass sie oft von Wildtieren gefressen werden, die dann erkranken können.
- Auf den Wegen bleiben. Wer die Wege verlässt und abseits geht, zerstört den Boden unter seinen Füßen. Auch Baumwurzeln können beschädigt werden.
- Grilliere nur an ausgewiesenen Feuerstellen.
- Halte Abstand zu weidenden Kühen und Wildtieren und füttere sie nicht.
Die steigende Zahl der Mountainbikerinnen und Mountainbiker hat einen direkten Einfluss auf die Natur. Deshalb ist ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur sehr wichtig. Informiere dich im Voraus über die gewählte Route und beachte die Informationen, Signalisationen und Verbote auf dem Trail. Bleibe immer auf den bestehenden Wegen. So schonst du die sensiblen Lebensräume von Pflanzen und Tieren. Halte auch beim Biken die Umwelt sauber und nimm deinen Abfall wieder mit nach Hause.
Auf der Tour über den gewaltigen Feegletscher wird man sich gemeinsam mit dem Bergführer der Folgen des Klimawandels bewusst. Auch auf dem Gletscherlehrpfad erfährst du an 12 Stationen, wie ein Gletscher die Umwelt formt und wie Klima und Gletscher zusammenhängen. Seit diesem Sommer erfährst du in der Eisgrotte Allalin auf 3'500 m ü. M. alles über die Entstehung, die Eigenschaften, den Lebensräum, die Gefahren und vieles mehr über den Gletscher.
Es heisst, dass Klettern die Grösse, Häufigkeit und genetische Vielfalt von Pflanzen verringert. Du kannst jedoch viel tun, um die Auswirkungen des Kletterns auf die Natur so gering wie möglich zu halten. Klettere nur in dafür vorgesehenen Gebieten und beachte Absperrungen und Einschränkungen. Benutze vorhandene Auf- und Abstiege, um sensible Lebensräume für Pflanzen und Wildtiere zu schonen. Meide stark bewachsene Felsen, entferne keine Pflanzen aus Felsspalten, meide Nistplätze von Felsbrütern und vermeide Lärm. Halte das Klettergebiet sauber.
Beim Yoga geht es um Achtsamkeit, darum, Körper und Geist bewusst zu spüren und in Einklang zu bringen. Wer in der Yogastunde achtsam ist, setzt dies meist auch in seinem Leben ausserhalb des Studios fort. Achtsam soll auch die Natur wahrgenommen werden. Naturverbundenheit entsteht vor allem auch, wenn man Yoga im Freien macht und dem Wind, dem Rauschen der Blätter oder den vorbeifliegenden Vögeln lauscht.
Südlich im Saastal befindet sich der grösste Erddamm Europas, der Mattmark-Staudamm. Der zur Elektrizitätsgewinnung genutzte Stausee ist ein echter Kraftort und fasziniert nicht nur durch seine technischen Details, sondern auch durch seine wildromantische Lage.
Die PostAuto-Fahrten sind ab der 1. Übernachtung mit der SaastalCard inklusive!
- Ausblick Mattmark Stausee
- Stausee-Rundgang für Fussgänger & Biker
- Ausstellung Mattmark
- Wanderung Monte Moro
5: Regional Einkaufen
Vom kleinen Dorfladen mit frischen Lebensmitteln bis zur exklusiven Boutique und zahlreichen Sportgeschäften findest du alles, was dein Herz begehrt. Die meisten Geschäfte sind persönlich geführt und bieten freundliche und kompetente Beratung in mehreren Sprachen.
Wer selbst kocht, sollte nachhaltig einkaufen. Das bedeutet ...
- bei Obst und Gemüse auf Herkunft und Saison achten.
- bei tierischen Produkten wie Fleisch, Eier und Milch spielt die Regionalität eine wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit.
- lokale Lebensmittelgeschäfte unterstützen.
Nachhaltige Projekte im Saastal
- Kraftwerke Mattmark
- autofreies Dorf Saas-Fee
- Energiestadtlabel GOLD, Gemeinde Saas-Fee
- Best Tourism Village by UNWTO
- Swisstainable Level 1
- Fernwärmenetz & Solarenergie
- E-Shuttlebus
Alpenmanifest
Das Alpenmanifest zeigt in zehn einfachen Punkten auf, wie wir der alpinen Landschaft, den Menschen und allen Lebewesen, die dort leben, mit Respekt begegnen können. Die 10 Leitprinzipien ermöglicht es den Menschen, optimal vorbereitet zu reisen und alpine Erlebnisse zu geniessen.
Dieses Manifest, getragen von AlpNet, einem Netzwerk von Tourismuspartnern aus der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland, ist mehr als ein Appell an die Verantwortung: Es ist eine Einladung, die Alpen ausgiebig zu erkunden und zu geniessen und sie dabei zu schützen.
10 Leitprinzipien
Als eines der grössten Naturgebiete in Mitteleuropa bieten die Alpen wertvollen Lebensraum für mehr als 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten, was sie zu einem wahren Hotspot der Biodiversität macht. Wir begegnen dieser Vielfalt mit dem größten Respekt und der maximalen Sorgfalt, damit sie auch für kommende Generationen erhalten bleibt.
Ein gelungenes alpines Erlebnis balanciert die Zufriedenheit sowohl der lokalen Gemeinschaft als auch der Besucher:innen aus. Wir streben nach Harmonie, respektieren die Bedürfnisse und Traditionen der Einheimischen und geniessen gleichzeitig unsere Zeit in ihrem Zuhause.
Das Prinzip „Leave No Trace“ ist entscheidend für die Erhaltung der unberührten Schönheit und ökologischen Integrität der Alpen und fördert eine tiefere Verbundenheit und den Respekt für die Natur.
Die Herzlichkeit und die Vielfalt der Unterkünfte in den Alpen bieten den Besuchernde ein qualitatives Angebot, in welchem ein schonender Umgang mit der Natur bevorzugt wird. Wenn wir uns entscheiden, die Nacht im Freien zu verbringen, tun wir dies ausschliesslich an Orten, wo es erlaubt ist. Dabei achten wir auf die lokalen Vorschriften, respektieren privates Eigentum und schützen die Lebensräume der Wildtiere.
In den Alpen ist das Gelände vielfältig und manchmal anspruchsvoll mit steilen Hängen, schmalen Pfaden und felsigen Passagen. Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für ein sicheres und angenehmes alpines Abenteuer. Wir berücksichtigen das unvorhersehbare Wetter und das anspruchsvolle Gelände, indem wir unsere Touren sorgfältig planen und sicherstellen, dass wir körperlich und geistig bereit sind.
Die Alpen sind zeitlos und die Generationen vor uns haben Wege entwickelt, um diese aussergewöhnliche Landschaft zu geniessen. Wir würdigen das Erbe derer, die vor uns kamen, indem wir das gut gepflegte Netzwerk von Wegen und Trails nutzen. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch unsere Sicherheit gewährleistet.
Die Alpen bieten Raum zur Entspannung und sind ein Paradies für Schneebegeisterte. Die Einhaltung der Regeln von Schneesportanlagen gewährleistet Sicherheit und Freude für alle. Wir teilen die Pisten und schaffen so ein angenehmes Erlebnis für alle.
Die lokalen Produzentinnen und Produzenten in den Alpen bieten eine breite Palette an Produkten für uns zu entdecken. Der Kauf von diesen lokalen Produkten stärkt die alpine Wirtschaft und fördert eine nachhaltige Bewirtschaftung. Wir schätzen die einzigartigen Angebote der Region und tragen so zu einer lebendigen und widerstandsfähigen Gemeinschaft bei.
Wir minimieren unseren CO2-Fußabdruck durch die Nutzung nachhaltiger Mobilitätsoptionen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern verbessert auch unser Erlebnis, indem es Stress reduziertund es uns ermöglicht, die Reise in vollen Zügen zu geniessen.
Die Alpen sind eine dauerhafte Quelle der Inspiration. Wir schätzen und respektieren die Schönheit der Alpen und achten darauf, dass unsere Anwesenheit das Erlebnis für andere nicht schmälert. Wir nehmen nur Erinnerungen mit nach Hause und lassen die Landschaft so, wie wir sie vorgefunden haben, für zukünftige Besuchenden.
