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Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Saastal

Die nachhaltige Entwicklung spielt in unserem Alltag eine immer zentralere Rolle. So auch im Tourismus.

Wir wollen gemeinsam die Zukunft gestalten und den Grundstein für die Gegenwart und die zukünftigen Generationen setzen. Der schonende Umgang mit unserer Umwelt und Ressourcen steht dabei im Vordergrund. Gerade bei uns im Saastal ist die Entwicklung aufgrund der Klimaveränderungen sicht- und erlebbar. Auch unsere Gletscher ziehen sich merkbar zurück. Deshalb wollen wir jetzt etwas tun und uns einsetzen.

Vision für die Nachhaltigkeit

Nachhaltige Entwicklung im Saastal bedeutet nicht nur Umweltschutz. Nachhaltige Entwicklung strebt eine Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Zielen an. Zudem ist sie ein Gestaltungsprozess und erfordert ein neues Verständnis der Zusammenarbeit.

Ökologie: Wir wollen unsere unverkennbare Landschaft, unsere wunderbare Natur und die einzigartige Biodiversität im Tal schützen.

Gesellschaft: Wir wollen im Saastal und darüber hinaus die Lebensqualität für heutige und zukünftige Generationen erhalten und/oder verbessern.

Ökonomie: Wir wollen unsere lokale Wirtschaft bei der nachhaltigen Entwicklung unterstützen.

Gletscher im Saastal

Das Saastal ist umgeben von Gletschern. Gesamthaft hat es knapp 20 Gletscher im Tal. Die bekanntesten darunter sind der Allalin-, Fee-, Trift-, Grüebu- und Schwarzberggletscher.
Wie überall, ziehen sich auch hier die Gletscher zurück. Es gibt verschiedene Vergleichsbilder, welche diesen drastischen Rückgang aufzeigen. Schweizweit spricht man sogar von einem Verlust des Eisvolumens von zehn Prozent in den letzten fünf Jahren (srf news).

Grundsätzlich könnten die Schneedecken vom Winter die Gletscher im Sommer vor der Hitze schützen. Jedoch ist dieser Effekt rückläufig und der Schnee reicht meist nicht mehr aus, denn die heissen Sommer überwiegen.

Bei uns im Saastal erleben Sie die Gletscher hautnah. Ob im Sommer bei Wanderungen im Hohsaas, auf der Längfluh, beim Mittelallin und für alpine Wanderbegeisterte bei unseren 4 SAC Hütten (Weissmies, Almagell, Britannia und Mischabel) oder natürlich im Winter beim Schneesport. Wir wollen dennoch unsere Natur schützen und ihr Sorge tragen.

"Keine Schneeflocke in der Lawine fühlt sich verantwortlich." - Stanislaw Jerzy Lec

Zertifizierte und nachhaltige Beherbergungsbetriebe im Saastal

Tourismus in hochalpinen und sensiblen Gebieten bringt heute immer auch eine grosse Verantwortung mit sich. Auch Saas-Fee mit seiner einmaligen Gletscherwelt spürt Veränderungen bei den klimatischen Verhältnissen. Das Walliserhof ist überzeugt, dass alle einen Beitrag dazu leisten können, unsere unbeschreiblich schöne Natur und Umwelt zu schützen und zu erhalten.

Diese Aufgabe nimmt das Walliserhof ernst und hat sich deshalb 2022 mit dem ibex fairstay Zertifikat SILVER zertifizieren lassen.

Mehr zur Nachhaltigkeit im Walliserhof finden Sie hier.

Die Schweizer Jugendherbergen bekennen sich zur Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Organisationsphilosophie, dies im Umgang mit Anspruchsgruppen, in der Gestaltung der Produkte und beim Umweltschutz. Unter Nachhaltigkeit verstehen die Jugendherberge die Berücksichtigung sozialer und ethischer Anliegen als Ganzes, genauso wie den vernünftigen Umgang mit Ressourcen.

Soziales

  • Die Preise sind so gestaltet, dass die Dienstleistungen erschwinglich bleiben und dennoch gute Qualität und faire Löhne gewährleistet werden können.
  • Produkte und Dienstleistungen sind derart gestaltet, dass allen Menschen der Besuch einer Jugendherberge möglich ist.
  • Bei Bau und Betrieb werden nicht nur die Bedürfnisse der Gäste, sondern auch die Folgen für unsere Partner, unsere Nachbarn und die Destinationen berücksichtigt.

Ökonomie

  • Die Schweizer Jugendherbergen sind eine Nonprofit-Organisation. Die Dienstleistungen werden so gestaltet, dass genügend Ertrag erwirtschaftet wird, um den Mitarbeitenden Kontinuität und der Organisation Weiterentwicklungspotential sichern zu können.

Ökologie

  • Bei jeglichen Tätigkeiten der Schweizer Jugendherbergen – sei es im Bau, im Betrieb oder beim Einkauf – sind der anfallende Energieverbrauch und die entstehenden Emissionen wegweisende Indikatoren.
  • Wir legen grossen Wert auf die Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Das Wellness Hostel 4000 ist mit folgenden Labels ausgezeichnet:

ibex fairstay

my climate

swisstainable

Projekte im Saastal

Im Saastal werden seit geraumer Zeit nachhaltige Entwicklungen vorangetrieben. Gute Voraussetzung dabei ist das autofreie Saas-Fee. Zudem haben wir mit dem Staudamm Mattmark und dessen Kraftwerk eine destinationsübergreifende Wasserkraftversorgung. Nachfolgend sehen Sie eine Liste einzelner nachhaltiger Tätigkeiten im Saastal.

Bereits 1951 entschied das Gletscherdorf, verkehrsfrei zu bleiben. Da zuvor keine Strasse nach Saas-Fee führte, ist das Dorf seit jeher autofrei. Im selben Jahr wurde das Dorf Mitglied der Gemeinschaft autofreier Schweizer Tourismusorte (GAST). Saas-Fee ist ausserdem Gründungsmitglied der „Allianz in den Alpen“, einem Gemeindenetzwerk von über 200 internationalen Alpen-Gemeinden. Diese setzen sich dafür ein, dass die Ziele der Alpenkonvention für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum konkret umgesetzt werden.

Die Welttourismusorganisation UNWTO hat im Rahmen ihrer «Best Tourism Villages»-Initiative die besten Tourismusdörfer der Welt gesucht. Die Schweiz als Mitgliedstaat der UNWTO durfte drei Kandidaten ins Rennen schicken, die am 2. Dezember 2021 alle ausgezeichnet wurden. Kein anderes Land war so erfolgreich wie die Schweiz. Dabei wurden Saas-Fee sowie Gruyères und Valposchiavo ausgezeichnet.

Tourismusdörfer mit traditionellen Tätigkeiten wie der Land- und Forstwirtschaft, die zudem den Tourismus als Mittel nutzen, um ihr kulturelles Erbe zu fördern, zu bewahren und für eine nachhaltige touristische Entwicklung einsetzen, konnten sich bewerben. So überzeugt auch Saas-Fee mit seiner starken Ausrichtung auf die nachhaltige Entwicklung, der Nähe zu landwirtschaftlichen Tätigkeiten und der lokalen Wertschöpfung, die der Tourismus in der Ferienregion Saas-Fee/Saastal generiert.

Im Rahmen einer schweizweiten Ausschreibung wurden die drei Dörfer im Sommer 2021 von einer Jury bestehend aus Vertretern des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, des Bundesamts für Umwelt BAFU und Schweiz Tourismus ausgewählt und bei der UNWTO eingereicht. Saas-Fee konnte sich mit seinem überzeugenden Dossiers gegen die anderen Schweizer Bewerber durchsetzen und schliesslich auch den Beratungsausschuss der UNWTO Initiative von ihrem Engagement im Bereich der nachhaltigen Entwicklung überzeugen. An der Generalversammlung der UNWTO in Madrid wurden nun die Gewinnerdörfer bekannt gegeben. Aus den über 170 eingegangenen Bewerbungen wurden 44 mit dem Label «Best Tourism Village» ausgezeichnet. Die Schweiz ist dabei das einzige Land, das drei erfolgreiche Dörfer ins Rennen geschickt hat.

2002 erhielt die Gemeinde das Label Energiestadt. Dieses Label ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. Seit 2012 bezieht Saas-Fee für das gesamte Gemeindegebiet sauberen Strom aus Walliser Wasserkraft. Mit dem Bau des wellnesshostel4000 und des Aqua Allalin erhält das Dorf schliesslich als erste hochalpine Gemeinde der Schweiz ein solarthermisches Nahwärmenetz.

Am 25.05.2021 hat die Gemeinde Saas-Fee das Label Energiestadt GOLD erhalten. Dieses wird durch die unabhängige Association European Energy Award mit Sitz in Belgien verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung auf europäischer Ebene in Bezug auf Energie und Klima und setzt voraus, dass mindestens 75 % Handlungspotenzials umgesetzt wird. Die Gemeinde Saas-Fee schöpft 78.6 % des Potenzials aus und schneidet in der Bewertung somit hervorragend ab. Somit garantiert die Gemeinde die kontinuierliche Umsetzung von energie- und klimapolitischer Massnahmen.

Die Saastal Tourismus AG ist Teil von Swisstainable - das Nachhaltigkeitsprogramm des Schweizer Tourismus und erfüllt die Kriterien für das Level I. Swisstainable bedeutet nachhaltiges Reisen mit mehr Bewusstsein, Genuss und Tiefe. Das Label steht für den Zeitgeist und maximale Erholung in der Natur:   

  1. Die Natur nah und ursprünglich geniessen 
  2. Die lokale Kultur authentisch erleben 
  3. Regional konsumieren 
  4. Länger bleiben und tiefer eintauchen   

NIKIN macht nachhaltige Mode bezahlbar. Sie sind jung, gut gelaunt und naturverbunden. Ein echtes TreeTeam eben. Von jedem NIKIN Verkauf geht ein Teil in Baumpflanzprogramme auf der ganzen Welt. Ein einzelner Baum verändert die Welt nicht über Nacht, aber nach und nach macht diese Community die Erde zu einem grüneren Ort. Damit hört das Streben nach mehr Nachhaltigkeit für NIKIN aber nicht auf. Sie versuchen stets innovativ, modern, aufgeschlossen sowie nachhaltig und fair zu sein. Bei der Produktion, den Materialien für die Artikel, externen & internen Vertriebsprozessen, aber auch als Arbeitgeber und als Teil der Gesellschaft.

Diese nachhaltige Vision passt perfekt zur Destination Saas-Fee/Saastal. Aus diesem Grund gehört ein NIKIN T-Shirt nun zu unserer Arbeitsbekleidung und am 31. Mai 2022 findet der gemeinsame Mountain Clean Up Day statt.

Der Stausee Mattmark in Saas-Almagell ist europaweit der grösste Erddamm. Er fasst rund 100 Mio. m3 für die elektrische Stromversorgung. Die gewonnene Wasserkraft vom Stausee wird im ganzen Saastal verwendet. Die mittlere Jahresproduktion beträgt 649 Mio. kWh, was in der Schweiz für rund 97'000 Personen pro Jahr reicht.

Das Fernwärmenetz, welches zusammen mit der EnAlpin in Saas-Fee erbaut wurde, bietet den Betrieben und Haushalten die Möglichkeit für einen Anschluss zu erneuerbarer Energie. Verschiedene Hotels und Gebäude machen bereits Gebrauch von diesem Netz, darunter die Jugendherberge "Aqua Allalin", das Hotel Walliserhof, das Hotel The Capra sowie das Gemeindehaus in Saas-Fee.

In der technischen Zentrale des Parkhauses in Saas-Fee befindet sich das Herzstück des Fernwärmenetzes. Dort wird, vor allem im Sommer, Wärme aus der Umgebungsluft entzogen und an die angeschlossenen Liegenschaften geliefert.

Im Sommer wird die Wärme zur Produktion von Warmwasser genutzt. Dabei entsteht auch ein Teil an überschüssiger Wärme. Diese wird in den warmen Monaten im Felsen unterhalb des Parkhauses in 90 Erdsonden gespeichert. Im Winter wird demnach für das Heizen im Dorf von diesem Speicher Wärme gezehrt. Ein Teil der Energie für die Wärmepumpe liefert die Photovoltaik Anlage auf dem Parkhausdach. Der restliche Teil wird von der EnAlpin (NaturEnergie) bezogen. Diese NaturEnergie besteht zu 100% aus Walliser Wasser- und Sonnenenergie. (nau)

Das Netz wird aktuell bis ins Jahr 2022 erweitert. Die untere Dorfstrasse soll in einer weiteren Etappe erschlossen werden und zusätzliche Gebäude die Nutzung von nachhaltiger und erneuerbarer Energie ermöglichen. Das fertiggestellte Fernwärmenetz kann in Zukunft bis zu 200 Einfamilienhäuser versorgen.

Die Photovoltaikanlage der Bergbahnen Hohsaas auf Kreuzboden Saas-Grund dient der nachhaltigen Energieversorgung der Bahnanlage. Die Anlage produziert jährlich 160'000 KWh Strom. Dieser Strom wird beim Antrieb auf Kreuzboden eingespiesen und direkt von diesen Anlagen verbraucht. In 25 Jahren verringern sie den CO2 Ausstoss von ihren Anlagen um 570'000 kg, was in etwa 45'600 Bäumen entspricht.

Seit November 2020 steht den Einwohnerinnen und Einwohnern von Saas-Fee – und natürlich auch allen Gästen – ein E-Carsharing zur Verfügung. Und das ist 100% elektrisch: Im Parkhaus am Dorfeingang wartet ein brandneuer Renault Zoe, der ganz einfach und unkompliziert gemietet werden kann. Die kompakte Limousine hat eine Reichweite von ca. 300 km, was zum Beispiel locker für eine Fahrt nach Montreux und zurück reicht.

Das neue E-Carsharing-Angebot ist ein gemeinsames Projekt der Einwohnergemeinde Saas-Fee, der Raiffeisenbank Mischabel-Matterhorn und der Carsharing-Plattform my-e-car des Oberwalliser Energieunternehmens EnAlpin. Wer davon profitieren möchte, kann sich ganz einfach registrieren unter my-e-car.ch und erhält innerhalb von 5 Werktagen seine Zugangskarte. Von da an kann der Renault Zoe bequem online reserviert werden – unter my-e-car.ch oder via App. Gäste, die den Renault Zoe spontan mieten können, müssen sich nicht registrieren: Melden Sie sich ganz einfach bei der Parkverwaltung vom Parkhaus Saas-Fee! Falls Sie aber regelmässig im Gletscherdorf sind, lohnt sich die eigene Karte bestimmt. Alternativ kann auch, falls vorhanden der Swisspass als Zugangskarte genutzt werden.

Auch die Abrechnung soll möglichst einfach sein. Darum gibt’s für das neue E-Carsharing eine Stundenpauschale von CHF 6.90 und eine Tagespauschale (24h) von CHF 69. – (jeweils inkl. MWst.). Die Mindestbuchungszeit beträgt eine Stunde – ab der zweiten Stunde kann im Viertelstundentakt gebucht werden.

An den EnAlpin-Ladestationen tanken zum Einheitstarif von CHF 0.40/kWh Ökostrom aus 100% Walliser Wasser- und Sonnenkraft. Alle Ladesäulen finden Sie hier: www.enalpin.com. Und falls doch mal etwas schiefgehen sollte, hilft die 24h-Hotline sofort weiter: 062 869 25 03. Wir wünschen allzeit gute Fahrt!

Die Saastal Bergbahnen betätigen sich ebenfalls nachhaltig. 2018 sind sie mit myblueplanet eine Kooperation eingegangen und legen damit ein Versprechen ab. myblueplanet ist eine gemeinnützige und unabhängige Schweizer Klimaschutzbewegung. Der Schwerpunkt liegt in der Verbrauchsreduktion, Effizienzsteigerung und der Förderung erneuerbarer Energien. Seit 2015 verbreiten Sie in der Schweiz die Kampagne I AM PRO SNOW, welche mit Hilfe von Wintersport Athleten die Schneesportler für Klimaschutz motiviert. Nach der Pariser Konferenz wird die Kampagne mit "100% Comitted" ergänzt, wobei Skigebiete und Berggemeinden sich für 100% erneuerbaren Strom bis spätestens 2030 einsetzen.

Wintersportgäste profitieren seit der Wintersaison 2016/17 in Saas-Fee von einer markanten Neuerung: Ein Shuttlebus-Betrieb für Skifahrerinnen und Skifahrer. Die Shuttlebusse verbinden die Strecke zwischen Busterminal/Parkhaus und der Talstation des Alpin Express. Wie es zum autofreien Ferienort passt, fahren die Busse emissionsfrei. Einerseits dient dies dem Komfort unserer Wintergäste, gleichzeitig wird auch die ökologische Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Die Energiestadt Saas-Fee engagiert sich seit 2020 mit dem Solarstromprojekt "solarPerle" für eine nachhaltige Energieversorgung. Auf dem Dach des Schulhauses Saas-Fee steht eine Solarstromanlage. Lokal können Sie Bezugsrechte für diesen Solarstrom erwerben und investieren dabei schon heute in Ihre ökologische Energie von morgen. Damit setzen Sie ein Zeichen für innovative und nachhaltige Stromproduktion.

Die Saastal Bergbahnen AG haben ein Gesuch bei der ProKilowatt um Förderbeiträge für das Projekt Schachtheizungen bei der Beschneiungs-Anlage eingereicht. ProKilowatt, das Förderprogramm des Bundesamtes für Energie, unterstützt Effizienzmassnahmen, die den Stromverbrauch reduzieren. An den rund 175 Schächten erfolgt mit der energieoptimierten Schachtheizung eine wesentlich effizientere Beheizung der Schächte. Gemäss Info der Saastal Bergbahnen AG kann bis zu 75% der Heizenergie eingespart werden. Zudem bietet das System noch viele weitere Vorteile.

Die Heizungen haben gemäss des Lieferanten Techno Alpin eine Leistung von 100W und sind praktisch das ganze Jahr über in Betrieb. Wegen der Feuchtigkeit in den Schächten muss die Heizung auch in den wärmeren Monaten eingeschaltet bleiben. (Feuchtigkeit verursacht Korrosions-Schäden an den Relais/Komponenten des Stromtableaus).

Nach Berechnungen können bis zu 105'000 kWh bei der technischen Beschneiung durch die Massnahme eingespart werden. Dies unabhängig davon wieviel technischer Schnee (m3) jährlich produziert wird.

Das 5-Sterne-Haus Walliserhof Grand-Hotel & Spa in Saas-Fee darf sich über die ibex fairstay Neuzertifizierung in silver freuen. Das Team machte während des Zertifizierungsprozesses einen grossen Sprung.

Nachhaltigkeit stärker ins Bewusstsein gerückt

Den Prozess bis zur Zertifizierung habe man im Walliserhof vor allem als hilfreich und lehrreich empfunden. Eine Bestandsaufnahme zu machen und zu wissen, wo man steht, sei von grossem Nutzen und habe alle beteiligten Teammitglieder das grosse Verbesserungspotenzial schnell erkennen lassen. Es wurden Schulungen in den Aktionsplan aufgenommen und beim Frühstückbuffet möchte man in Zukunft noch stärker auf Regionalität setzen. 

Abfallmanagement und Ressourceneinsparung

Ein weiterer Punkt, den man in Zukunft mehr Beachtung schenken möchte, ist das Thema Abfallmanagement. Hier lässt sich mit wenig Aufwand sehr viel erreichen und allein das Auflisten der Massnahmen helfe dem Team, bewusster mit der Thematik umzugehen. Beim Sparen von Ressourcen habe man bereits vor der Zertifizierung verschiedene Massnahmen getroffen. Beispielsweise werden die Gäste in den Zimmern mit diskreten, wunderschön gestalteten Karten auf die Möglichkeiten der Ressourceneinsparung aufmerksam gemacht, was sehr gut ankäme.

Wie kann ich mich beteiligen?

Der Tourismus soll auch in Zukunft nachhaltig unterwegs sein. Somit wollen wir unsere Gäste auf den Klimawandel und deren Folgen im Saastal aufmerksam machen und gleichzeitig dazu animieren mitzuhelfen.

Reisen sie bequem mit dem öffentlichen Verkehr an. Der Bus fährt Sie von Visp direkt zu uns ins Saastal.

Übernachten Sie in einem unserer Hotels, welches die nachhaltige Entwicklung aktiv vorantreibt.

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