Saas-Fee Blog

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Peinlich und doch berührt

Klar, ich lebe in der Öffentlichkeit. Habe Auftritte in Radiostationen, manchmal auch im Fernsehen. Habe als Tourismuspfarrer der ref. Kirche im Wallis einen spannenden Job in der Gesellschaft. Und, als Autor, Kolumnist, Texter und Blogger bin ich auch öffentlich. Doch brauche ich nicht im Scheinwerferlicht zu stehen. Das ist mir manchmal eher peinlich. Ich bin bloss ein Mensch. Einer, der handwerklich weniger begabt ist, sich halt sprachlich pointiert ausdrücken kann.

Am vergangenen Samstag war ich mit dem Gewinner des „GoldCARD-Gewinnspieles“ in der Fonduegondel der Spielbodenbahn in Saas-Fee unterwegs. Es war ein grossartiges Erlebnis. Die Fonduegondel in der Freien Ferienrepublik Saas-Fee muss man erlebt haben!

Auf der Rückkehr von diesem unvergesslichen Ausflug mit einem begeisterten Saas-Fee-Fan, wurde ich von andern Stammgästen immer wieder angesprochen: „Sind Sie Herr Gysel?“ „Sind Sie der Tourismuspfarrer? Ich lese jede Kolumne von Ihnen, die sind echt Spitze.“ „Ich habe wegen Ihnen sogar die Allalin News abonniert.“ Es war für mich fast peinlich. Unangenehm. Ich suche das doch nicht. Und doch tat es auch gut. War Motivation, weiter zu schreiben. „Peinlich und doch berührt“ würde ich das Erlebnis beschreiben. Doch, was soll eigentlich peinlich daran sein, wenn uns jemand ein Lob ausspricht, seine Anerkennung formuliert oder einfach Danke sagt? Wir sollten dies noch viel mehr tun: Sagen, wenn uns etwas gefällt. Anerkennen, wenn etwas Gutes gelungen ist. Loben. Danken. Anerkennen. Ermutigen. Bewundern. Motivieren. Unbestritten ist: Positive Feedbacks können uns Menschen im guten Sinne richtig pushen. Warum also nicht tun, was gut tut?

Christoph Gyse

„Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke.“

Daphne du Maurier

 


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