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Aktionäre behalten das Ruder in der Hand

Es gab Grund für Optimismus an der ordentlichen Generalversammlung der Saastal Bergbahnen AG. Mit einem Umsatzplus von 29,9% auf 29 Millionen und einer Steigerung des EBITDA um 20,8% auf 9 Millionen CHF blickte das Unternehmen am Freitagnachmittag auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seit 10 Jahren zurück. Doch die vorgeschlagene Kapitalherabsetzung und anschliessende Kapitalerhöhung sorgte für emotionale Debatten und wurde von den Aktionären mit knapp 56% abgelehnt. Woher das Geld für wichtige Investitionen in der Region kommen soll, ist nun unklar: «Das Saastal hat verloren heute», sagte Pirmin Zurbriggen, Präsident des Verwaltungsrates der Saastal Bergbahnen AG. 

Der diesjährige Gewinn der Saastal Bergbahnen in einem rückläufigen Markt ist auf Effizienzsteigerung und vor allem auf die Einführung der WinterCARD zurückzuführen. Der Erfolg der grössten Crowdfunding-Kampagne Europas zeigte sich auch in einer Zunahme der Ersteintritte bei den Bergbahnen um 50% oder 170 000. Auch die Hotellerie, die Gastronomie und das Kleingewerbe im Saastal profitierte von dem Gästestrom im Winter 2016/17: Zunahmen von 17,7% bei den Logiernächten und einer zusätzlichen Wertschöpfungssteigerung von rund 25 Millionen CHF sind erfreuliche Entwicklungen. «Positiv stimmt mich, dass wir diesen eindrücklichen Turnaround nicht durch wiederholte Sparmassnahmen, sondern durch signifikante Umsatzsteigerung und ein durchdachtes Pricing- und Marketingkonzept erreicht haben», so Zurbriggen.

Trotz dieser guten Zahlen haben sich die Aktionäre gegen die vorgeschlagene Kapitalherabsetzung und anschliessende Kapitalerhöhung von maximal 18 Millionen CHF ausgesprochen. Grund dafür war die Unsicherheit, die mit einem drohenden Kontrollverlust an einen Mehrheitsaktionär verbunden ist. Wichtige anstehende Investitionen sind somit vorerst nicht umsetzbar. «Wir bedauern den Entscheid der Aktionäre sehr. Nun sind sie in der Verantwortung wie diese Grossprojekte trotzdem realisiert werden können», sagte Zurbriggen. Geplant war unter anderem der Umbau des Bergrestaurants Längfluh und die Modernisierung der Beschneiungsanlage. Das grösste Projekt wäre der zwingend erforderliche Neubau der alten Hannigbahn gewesen, deren Betriebsbewilligung 2018 ausläuft. Somit dürfte die Hannigbahn diesen Sommer zum letzten Mal in Betrieb sein. Der Verwaltungsrat ist aber zuversichtlich: Es gelte nun in kleinen Schritten Grosses zu erreichen und auf diesem Weg das Saastal wettbewerbsfähig zu halten.

Weitere Informationen: Geschäftsbericht 2016/17 Saastal Bergbahnen AG

Kontakt

Saastal Bergbahnen AG, Rainer Flaig, Delegierter des Verwaltungsrates
rainer.flaig@saas-fee.ch
+41 27 958 11 00