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Ein Stupa aus Eis für den Klimaschutz


Informationen

Myblueplanet
Frau Joëlle Hérin
Projektleiterin I AM PRO SNOW

Tel. +41 79 256 32 65

E-Mail joelle.herin@myblueplanet.ch

Saastal Bergbahnen
Herr Urs Zurbriggen
Chief Operating Officer

Tel. +41 79 917 11 33

E-Mail zurbriggen.urs@saas-fee.ch

Dr. Felix Keller
Co-Leiter Europäisches Tourismus Institut Schweiz
Dozent Höhere Fachschule für Tourismus Graubünden
Lehrbeauftragter ETH Zürich,
I AM PRO SNOW Botschafter

Tel. +41 81 851 06 27 

E-Mail f.keller@academia-engiadina.ch


04.09.2018 – Am Mittwoch haben Ski-Profis von Swiss Ski mit den Saastal Bergbahnen und dem Klimaschutzverein myblueplanet auf 3500 Metern auf dem Mittelallalin über Saas-Fee einen Eisstupa gebaut. Die Aktion war Teil der «I AM PRO SNOW - 100% COMMITTED»-Kampagne von The Climate Reality Project. Die Saastal Bergbahnen AG haben sich der Kampagne neu angeschlossen und wollten mit der Aktion auf den Klimawandel und dessen Auswirkungen hinweisen.

Die Ski Profis Carole Bissig, Charlotte Chable und Elena Stoffel haben gestern zusammen mit Myrionymos Baikouzis und Yannick Messmer, Botschafter der Kampagne I AM PRO SNOW - 100% COMMITTED, und myblueplanet einen Eisstupa auf dem Mittelallalin vorbereitet. Dazu wurde ein Gerüst aus Ästen gebaut, welches in den kommenden Tagen mit Schmelzwasser vereist wird. Die Aktion wurde durch Vorträge von Urs Zurbriggen, COO der Saastal Bergbahnen, Joëlle Hérin, Geschäftsführerin myblueplanet, und Felix Keller, Glaziologe, zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Abend ergänzt.

Im Rahmen der „I AM PRO SNOW - 100%-COMMITTED“-Kampagne von myblueplanet und The Climate Reality Project verpflichten sich Städte, Unternehmen oder Feriendestinationen bis spätestens 2030 ihren Stromverbrauch zu 100% auf erneuerbare Energien umzustellen. Damit soll sichergestellt werden, dass es auch in Zukunft noch Schnee gibt. Zwar nutze man bereits knapp 94% erneuerbaren Strom, so Zurbriggen. Durch die Verpflichtung bei The Climate Reality Project wolle man aber die 100%-Grenze nicht nur erreichen, sondern auch ein Zeichen für den Klimaschutz und erneuerbaren Strom setzen, sowie die Kampagne I AM PRO SNOW aktiv fördern. „Als Winterdestination gehören wir zu den ersten, die den Klimawandel in der Schweiz zu spüren bekommen. Deshalb engagieren wir uns für den Klimaschutz und erneuerbaren Strom“, sagte Zurbriggen. Der Engadiner Glaziologe Felix Keller, I AM PRO SNOW-Botschafter, und treibende Kraft hinter dem Eisstupa-Projekt, doppelte nach: „Jedes Skigebiet, das auf Solar- und andere erneuerbare Energien umsteigt, hilft uns, unseren geliebten Schnee zu erhalten“.

Gletscher leiden schon heute stark unter dem Klimawandel, auch in der Schweiz droht Wassermangel. Der erste Eisstupa im Wallis soll nun daran erinnern, dass auch im „Wasserschloss Schweiz“ Wasser ein rares Gut werden kann, wenn nicht entschieden gegen den Klimawandel eingetreten wird. Stupas – eigentlich buddhistische Bauwerke – inspirierten in der himalayischen Bergwüste von Ladakh eine Lösung gegen Wasserknappheit. Dort fehlte es zur Saatzeit im Frühling an Wasser. Die Gletscherschmelze – eine Folge des Klimawandels – verschärfte dieses Problem zusätzlich. Auf der Suche nach Lösungen hat das SECMOL Institut von Ladakh mit „künstlichen Gletschern“ in Stupa-Form experimentiert: Wasser wird gespeichert, indem Schnee in Stupa-Form gefroren wird.

Dank ihrer konischen Form schmelzen Stupa-Schneeskulpturen nämlich nur langsam. So kann im Winter andernfalls ungenutzt abfliessendes Wasser konserviert und während der Saatzeit genutzt werden. Mit dieser Konservierungstechnik konnten in Ladakh über 5000 Bäume gezogen werden.

Bilder: Saastal Tourismus AG

Weitere Informationen: myblueplanet I AM PRO SNOW-100% COMMITTED