{"id":657,"date":"2016-01-08T15:41:57","date_gmt":"2016-01-08T14:41:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/?p=657"},"modified":"2023-10-22T15:00:15","modified_gmt":"2023-10-22T13:00:15","slug":"nachhaltigkeit-in-der-tourismusbranche-wie-autofreie-strassen-naturreservate-und-mehr-die-alpen-schuetzen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/2016\/01\/nachhaltigkeit-in-der-tourismusbranche-wie-autofreie-strassen-naturreservate-und-mehr-die-alpen-schuetzen-2\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche \u2013 wie autofreie Stra\u00dfen, Naturreservate und mehr die Alpen sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<h3>Der Schutz des Alpenraums<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Alpen sind ein einzigartiger Lebensraum, der sowohl f\u00fcr Pflanzen als auch Tiere ein wichtiges R\u00fcckzugsgebiet darstellt und gleichzeitig Erholungsraum f\u00fcr Millionen von Menschen bietet. Die mittlerweile gewaltige Erschlie\u00dfung des Alpenraums bringt es allerdings mit sich, dass selbiger gef\u00e4hrdet ist, denn auf die Alpen wirken zunehmend Nutzungsanspr\u00fcche ein, die zu einer \u00dcberbelastung des \u00d6kosystems f\u00fchren und die Natur langsam aber sicher zerst\u00f6ren. Umso wichtiger ist daher der umfassende Schutz des Alpenraums, der mittlerweile durch verschiedenste Abkommen und Organisationen unterst\u00fctzt wird. Im Fokus stehen dabei vor allem eine nachhaltige Entwicklung, der Schutz der wirtschaftlichen Interessen der einheimischen Bev\u00f6lkerung, der langfristige Schutz des Naturraums und die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit \u2013 neben der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft im Allgemeinen sind es vor allem Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, \u00d6sterreich, die Schweiz und Slowenien, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-675 size-large\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn-1024x361.png\" alt=\"Matterhorn\" width=\"640\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn-1024x361.png 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn-300x106.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn-550x194.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn-590x208.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn-275x97.png 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Matterhorn.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bedeutung der Alpen<br \/>\n<\/strong>Der Alpenraum ist ein sehr vielseitiger Lebensraum, in dem viele seltene Arten- und Lebensgemeinschaften vertreten sind. Teilweise ist die dortige Naturlandschaft noch v\u00f6llig unber\u00fchrt und eng verzahnt mit traditioneller Kulturlandschaft. Nicht zuletzt stellen die vielen Fl\u00fcsse, B\u00e4che, Seen und Gletscher au\u00dferdem ein wichtiges Trinkwasserreservoir dar und die dichten Bergw\u00e4lder tragen entscheidend zur Luftreinigung bei, sorgen f\u00fcr einen klimatischen Ausgleich und sichern die Bergh\u00e4nge. F\u00fcr Spannungen sorgt jedoch vermehrt die Unvereinbarkeit von Schutz und Nutzen, sodass die Alpen aufgrund verschiedener Faktoren mehr und mehr gef\u00e4hrdet sind \u2013 allen voran durch den Mensch und seinen immensen Einfluss.<\/p>\n<p><strong>Welche L\u00e4nder nehmen einfluss?<br \/>\n<\/strong>Einfluss am Wandel, aber auch am Schutz der Alpen, nehmen vor allem die sogenannten Alpenl\u00e4nder, also die L\u00e4nder, die teilweise oder vollst\u00e4ndig im Alpenraum anzutreffen sind. Insgesamt gibt es acht dieser Alpenl\u00e4nder: Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, \u00d6sterreich, die Schweiz und Slowenien.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-667 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder.png\" alt=\"Alpenl\u00e4nder\" width=\"608\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder.png 608w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder-300x202.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder-550x371.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder-590x398.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bild-3_Alpenl\u00e4nder-275x185.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><\/a><br \/>\nDiese L\u00e4nder haben die sogenannte Alpenkonvention unterschrieben, welche den gemeinsamen Schutz der Alpen anstrebt und bei der \u201eAlpenkonferenz\u201c regelm\u00e4\u00dfig zusammenkommt, um neue Ideen, Herausforderungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu besprechen. Folgende Themen spielen dabei eine zentrale Rolle und werden in umfangreichen Protokollen festgehalten und behandelt:<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8220;Allianz der Alpen&#8221;<br \/>\n<\/strong>Erw\u00e4hnenswert ist ebenfalls die \u201eAllianz der Alpen\u201c, die einen Zusammenschluss von Gemeinden und Regionen darstellt. Insgesamt sind in ihr 7 Staaten des Alpenraums vertreten, die sich bereits seit 1997 um die Entwicklung eines zukunftsf\u00e4higen Lebensraumes bem\u00fchen. Die Grundlage der Allianz stellt auch hier die Alpenkonvention dar. Auch Saas-Fee ist seit mehreren Jahren festes Mitglied dieser Allianz, ebenso wie insgesamt \u00fcber 250 weitere Mitgliedsgemeinden der L\u00e4nder. Das Leitbild der Allianz in den Alpen besagt, dass gerade die Gemeinde eine zentrale Ebene bei der Umsetzung einer nachhaltigen Alpenpolitik darstellt, insgesamt 10 Leits\u00e4tze wurden zu diesem Zweck geschaffen und kennzeichnen das Aufgabenverst\u00e4ndnis und die Methoden der T\u00e4tigkeiten aller Mitglieder. Mehr zur Allianz in den Alpen ist unter <a href=\"https:\/\/alpenallianz.org\/\">alpenallianz.org<\/a> nachzulesen.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zunehmende Gefahren<br \/>\n<\/strong>Die Gef\u00e4hrdung des Alpenraums macht sich in unterschiedlichen Bereichen bemerkbar, wobei einige st\u00e4rker und andere weniger intensiv betroffen sind. Wichtig sind sie allerdings alle und sollten daher in jedem Fall ber\u00fccksichtigt werden, wenn es um den Schutz der Region geht.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-668 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention.png\" alt=\"ContentID 20351 Artikelthema Nachhaltiger Tourismus Bild 4 Thenen der Alpenkonvention\" width=\"624\" height=\"402\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention.png 624w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention-300x193.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention-550x354.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention-590x380.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-4-Thenen-der-Alpenkonvention-275x177.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Gef\u00e4hrdung des Bergwaldes<br \/>\n<\/strong>Ein intakter Bergwald sorgt daf\u00fcr, dass die Neubildung von Grundwasser gef\u00f6rdert, Wasser sauber gehalten und die Luft gereinigt wird, gleichzeitig sch\u00fctzt er die Ans\u00e4ssigen au\u00dferdem effektiv vor Lawinen, Steinschlag oder Hochwasser. Die Belastung durch Schadstoffe, der stark gestiegene Holzeinschlag und der immer weiter vorangetriebene Forststra\u00dfenbau schw\u00e4chen den Bergwald jedoch zusehends.<strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-672 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder.png\" alt=\"Gerodete Bergw\u00e4lder\" width=\"892\" height=\"588\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder.png 892w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder-300x198.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder-550x363.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder-590x389.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/gerodete-Bergw\u00e4lder-275x181.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 892px) 100vw, 892px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Berglandwirtschaft<br \/>\n<\/strong>Die Bergwiesen leben von der traditionellen Nutzung, jedoch sorgen ver\u00e4nderte D\u00fcngung oder der Bau breiterer Almstra\u00dfen daf\u00fcr, dass eben jene Nutzung immer intensiver wird. Die Intensivnutzung belastet die Almweiden zum Teil jedoch schwer, sodass sie auf die Dauer verlorengehen, zudem gibt es mittlerweile kaum noch Almen, die nicht mit einem Pkw befahrbar w\u00e4ren.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tourismus, Freizeit und Sport<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr die Alpenl\u00e4nder gilt die Alpenregion mitunter als wichtigstes Ferien- und Freizeitgebiet, in das j\u00e4hrlich viele Millionen Urlauber und Sportler reisen. Aktivit\u00e4ten wie Wandern, Skilaufen, Radfahren oder Schwimmen haben die Region gepr\u00e4gt, f\u00fcr den Erfolg dieses Freizeitparadieses sind eine intakte Natur und Umwelt jedoch unerl\u00e4sslich.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verkehr<br \/>\n<\/strong>Das steigende Verkehrsaufkommen bringt es mit sich, dass immer mehr Stra\u00dfen hinzukommen, welche wiederum die Natur wie auch den Menschen sch\u00e4digen. Kritisch zu betrachten sind diesbez\u00fcglich auch der Transit- und Freizeitverkehr, denn f\u00fcr viele Autofahrer stellen die Alpen lediglich ein Hindernis dar, das zwischen attraktiven Orten wie Nordsee und Adria liegt.<strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-677 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr.png\" alt=\"Verkehr\" width=\"971\" height=\"544\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr.png 971w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr-300x168.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr-550x308.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr-590x331.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Verkehr-275x154.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 971px) 100vw, 971px\" \/><\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Siedlung und Gewerbe<br \/>\n<\/strong>Die Anzahl unbebauter Talfl\u00e4chen reduziert sich in den Alpen immer weiter, da stetig weitere Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrsfl\u00e4chen hinzukommen. Sogenannte Gefahrenr\u00e4ume werden dabei ignoriert, zudem verliert der traditionelle Alpenraum mehr und mehr sein charakteristisches Gesicht.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Energie<br \/>\n<\/strong>Gerade im Alpenraum ist die Nutzung erneuerbarer Energie von gro\u00dfer Bedeutung, gleichzeitig sollte die Natur jedoch nicht zu Schaden kommen. Gef\u00e4hrdet sind vor allem die alpinen Flie\u00dfgew\u00e4sser, da die Wasserkraftnutzung stetig ausgebaut wird.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Natur- und Artenschutz<br \/>\n<\/strong>Zahlreiche Arten sind in den Alpen bereits gef\u00e4hrdet, einige sogar schon ausgestorben. Derzeit h\u00e4lt die Region noch rund 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten bereit, die einen gro\u00dfen Teil der Artenvielfalt in Europa ausmachen. Vor allem die intensiven Eingriffe durch Bauma\u00dfnahmen und die schleichende Nutzungsintensivierung in der Land- und Forstwirtschaft bringen es mit sich, dass etliche Arten ihren Lebensraum St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck einb\u00fc\u00dfen.<strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-669 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere.png\" alt=\"Bedrohte Tiere\" width=\"687\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere.png 687w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere-300x136.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere-550x250.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere-590x268.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-7-Bedrohte-Tiere-275x125.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<h3>Wichtigkeit des Tourismus in den Alpen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Alpen sind mit ihren vielen Millionen Touristen im Jahr eine der wichtigsten Urlaubsregionen weltweit. Gleichzeitig ist der Tourismus aber auch f\u00fcr die Region selbst entscheidend, denn er stellt eine wirtschaftliche Aktivit\u00e4t dar, die Arbeitspl\u00e4tze schafft und die lokale Entwicklung unterst\u00fctzt. Ohne die vorhandenen nat\u00fcrlichen, historischen, kulturellen und sozialen Ressourcen w\u00e4re die Alpenregion allerdings nicht das, was sie heute ist und w\u00fcrde vermutlich auch kein derart attraktiver Anziehungspunkt f\u00fcr Jung und Alt sein. Vielmehr stellen sie f\u00fcr den Tourismus eine unverzichtbare Basis dar und dieser wiederum ist eine der wirtschaftlichen S\u00e4ulen, die es den Menschen erm\u00f6glicht, in ihrer Heimatregion zu arbeiten und zu leben. Gerade deshalb muss der Tourismus auch in Zukunft nachhaltig und durchdacht gestaltet werden, sodass er weiterhin als solide St\u00fctze der jeweiligen L\u00e4nder und Anwohner dient \u2013 dies gestaltet sich mitunter jedoch als gro\u00dfe Herausforderung.<\/p>\n<p><strong>Touristische Entwicklung mit Zukunft<br \/>\n<\/strong>Wenngleich der Tourismus in den Alpen eine lange Tradition hat, so befindet sich die Region doch in einem stetigen Wandel, an den sich die Betroffenen immer wieder anpassen m\u00fcssen. W\u00e4hrend die Anf\u00e4nge des Alpentourismus vor allem im <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/gesundheit\/\">gesundheitlichen Bereich<\/a> lagen, so \u00e4nderte sich dieses Bild insbesondere in den letzten Jahrzehnten zusehends. Mittlerweile sind es vor allem Trendsportarten, die die Region beherrschen. Daraus ergaben sich vielschichtige Auswirkungen und Abh\u00e4ngigkeiten, allen voran geht es hierbei um den Wintertourismus. Die Herausforderungen aller Interessensvertreter \u2013 also etwa Reiseveranstalter, Verkehrsunternehmen, Gastst\u00e4ttenbetreiber oder Reiseleiter \u2013 sind dementsprechend vielf\u00e4ltig, zuk\u00fcnftig wird es jedoch vor allem der sogenannte \u201eNachhaltige Tourismus\u201c sein, der f\u00fcr die Region von Bedeutung sein wird. Laut der UN-Weltgesundheitsorganisation handelt es sich dabei um \u201eTourismus, der die aktuellen und zuk\u00fcnftigen wirtschaftlichen, sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen, die Bed\u00fcrfnisse der G\u00e4ste, der Industrie, der Umwelt und der Gastgemeinden voll ber\u00fccksichtigt\u201c (genauer nachzulesen <a href=\"https:\/\/sdt.unwto.org\/en\/content\/about-us-5\">hier<\/a>).<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche<br \/>\n<\/strong><\/strong>Geht es um Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche, so werden vor allem folgende Punkte ber\u00fccksichtigt:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-670 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus.png\" alt=\"Nachhaltiger Tourismus\" width=\"856\" height=\"625\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus.png 856w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus-300x219.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus-550x402.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus-590x431.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-8-Nachhaltiger-Tourismus-275x201.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 856px) 100vw, 856px\" \/><\/a><br \/>\nDie Europ\u00e4ische Kommission definiert nachhaltigen Tourismus au\u00dferdem folgenderma\u00dfen:<br \/>\n<em>\u201cTourismus, der wirtschaftlich und sozial vertr\u00e4glich ist, ohne die Umwelt und die lokale Kultur zu beeintr\u00e4chtigen.\u201d<\/em><\/p>\n<h3>Autofreie Alpen &#8211; viele Ortschaften verzichten komplett auf den Autoverkehr<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einen wichtigen Beitrag spielt bez\u00fcglich des Tourismus auch der Verkehr, denn der Alpenraum als eines der wichtigsten europ\u00e4ischen Erholungsgebiete zieht viele Besucher und damit auch Kraftfahrzeuge an. Das damit verbundene Verkehrsaufkommen hat jedoch negative Auswirkungen auf die Umwelt, die Folge sind Luftverschmutzung, L\u00e4rm und Fl\u00e4chenverbrauch. Gro\u00dffl\u00e4chig betrachtet beeintr\u00e4chtigt der motorisierte Verkehr die \u00d6kosysteme der Region und damit nicht zuletzt auch den Erholungswert f\u00fcr G\u00e4ste und Bewohner \u2013 damit der Alpenraum also auch in Zukunft erlebenswert bleibt, sollte der Verkehr in den Alpen eingeschr\u00e4nkt oder mit entsprechenden Ma\u00dfnahmen langfristig verringert werden.<\/p>\n<p><strong>Die Schweiz als Vorreiter, viele Alpenl\u00e4nder folgten<br \/>\n<\/strong>Geht es um autofreie Erholung in den Alpen, so gilt die Schweiz als absolutes Vorreiterland, denn bereits heute wird in etlichen dortigen Skiorten auf Autos verzichtet. Stattdessen sind Fu\u00dfg\u00e4nger und Pferdekutschen in zahlreichen Bergd\u00f6rfern anzutreffen. In Zermatt ist die Anfahrt mit dem Auto beispielsweise seit jeher verboten, das Fahrzeug muss bei der Anreise im f\u00fcnf Kilometer entfernten T\u00e4tsch zur\u00fcckgelassen werden. Aber auch andere Alpenl\u00e4nder wie \u00d6sterreich und Deutschland ziehen nach \u2013 unter anderem setzt der \u00f6sterreichische Skiort Serfaus auf eine eigene U-Bahn, die unterhalb der Dorfstra\u00dfe verkehrt und gerade einmal 1.500 Meter lang ist. Autos werden w\u00e4hrend des Aufenthalts gratis am Gro\u00dfparkplatz vor Ort abgestellt. In Deutschland setzt hingegen Oberstdorf auf autofreie Stra\u00dfen, daf\u00fcr steht jedoch eine fast 23 Hektar gro\u00dfe Fl\u00e4che als Ortskern bereit, die sogar als gr\u00f6\u00dfte Fu\u00dfg\u00e4ngerzone der Welt gilt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-673 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express.png\" alt=\"Glacier Express\" width=\"964\" height=\"544\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express.png 964w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express-300x169.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express-550x310.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express-590x333.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Glacier-Express-275x155.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 964px) 100vw, 964px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Auch Saas-Fee nutzt innerorts keine Autos<br \/>\n<\/strong>Saas-Fee geh\u00f6rt ebenfalls zu den Orten, die sich f\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/wandern\/nachhaltigkeit\/\">autofreies Urlaubsvergn\u00fcgen<\/a> entschieden haben. Schon im Jahr 1951, als eine Stra\u00dfe von Saas-Grund nach Saas-Fee gebaut wurde, entschied sich der Skiort dazu, dass sowohl Besucher als auch Einheimische ihr Auto am Dorfeingang zur\u00fccklassen m\u00fcssen. Umso h\u00e4ufiger sind daher Fu\u00dfg\u00e4nger und Elektrotaxis anzutreffen, aber auch eine unterirdische U-Bahn ist vertreten und bringt G\u00e4ste bei Bedarf bis hinauf auf den 3.500 Meter hohen Allalin.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Gemeinschaft autofreier Schweizer Tourismusorte (GaST)<br \/>\n<\/strong>Seit 1988 setzt sich zudem die GaST \u2013 <a href=\"https:\/\/www.auto-frei.ch\/index.php\/de\/\">die Gemeinschaft autofreier Schweizer Tourismusorte<\/a> \u2013 f\u00fcr die Entwicklung und F\u00f6rderung der gemeinsamen Interessen von autofreien Ferienorten in der Schweiz ein. Unter anderem ist es auch ihrem Engagement zu verdanken, dass in vielen Teilen der Schweizer Alpen eine naturnahe Ferienphilosophie betrieben wird, die dem Urlauber einen m\u00f6glichst hohen Erholungswert bieten soll. Insgesamt neun Ortschaften werden in der GaST repr\u00e4sentiert: Braunwald, Bettmeralp, M\u00fcrren, Riederalp, Rigi, Saas-Fee, Stoos, Wengen und Zermatt.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abseits der autofreien orte &#8211; gr\u00f6sstenteils wird noch immer zum Fahrzeug gegriffen<br \/>\n<\/strong>Wenngleich sich immer mehr Orte um einen bewussten Umgang mit motorisierten Verkehrsmitteln bem\u00fchen, so \u00fcberwiegt der Anteil an verkehrsreichen Regionen dennoch deutlich. Laut des Tourismusprotokolls der Alpenkonvention verpflichten sich die Vertragsparteien dazu, die Aus\u00fcbung motorisierter Sportarten weitestgehend zu begrenzen, selbiges gilt auch f\u00fcr Luftfahrzeuge au\u00dferhalb von Flugpl\u00e4tzen \u2013 bisher hat allerdings noch keine der Vertragsparteien entsprechende feste Regelungen herausgegeben, wenngleich es durchaus verschiedenste Bestimmungen gibt, die den Betrieb teilweise eind\u00e4mmen. Fakt ist, dass die Pr\u00fcfung der Rechtslage der Alpenstaaten zwar ein insgesamt gleiches Bild zu ergeben scheint und der Verkehr als Problem wahrgenommen wird, die bisherigen Bestimmungen werden bisher allerdings noch nicht konsequent durchgef\u00fchrt, wie auch der <a href=\"https:\/\/www.alpconv.org\/de\/AlpineKnowledge\/RSA\/tourism\/Documents\/RSA4%20de%20WEB.pdf\">Alpenzustandsbericht 2013<\/a> zu bedenken gibt.<\/p>\n<p><strong><strong>Klimafreundliche Ma\u00dfnahmen trotz Verkehr<br \/>\n<\/strong><\/strong>Durch die Alpenkonvention wurde bereits 2000 ein Verkehrsprotokoll verabschiedet, welches eine nachhaltige Verkehrspolitik verfolgt und insbesondere drei Ziele nennt:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-671 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll.png\" alt=\"Verkehrsprotokoll\" width=\"644\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll.png 644w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll-300x229.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll-550x419.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll-590x450.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/ContentID-20351-Artikelthema-Nachhaltiger-Tourismus-Bild-10-Verkehrsprotokoll-275x210.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><\/a><br \/>\nNicht zuletzt k\u00f6nnen und sollten Fahrer aber auch selbst aktiv werden und dementsprechend auf ein umweltfreundliches Fahrverhalten achten, sollten sie nicht auf ein eigenes Fahrzeug verzichten k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr bieten sich unterschiedliche M\u00f6glichkeiten an:<\/p>\n<ul>\n<li>Fahrt planen und das Ziel schneller und leichter erreichen (und unn\u00f6tigen Spritverbrauch vermeiden).<\/li>\n<li>Von Anfang an umweltbewusst \u2013 Autokauf bedarfsgerecht und wirtschaftlich durchf\u00fchren.<\/li>\n<li>Reifenluftdruck regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren \u2013 der richtige Reifendruck reduziert den Rollwiderstand des Reifens und somit den Spritverbrauch.<\/li>\n<li>Beladung reduzieren und Transport mit Dachgep\u00e4cktr\u00e4gern vermeiden.<\/li>\n<li>Motor vor dem Fahren nicht warmlaufen lassen \u2013 dies ist heutzutage nicht mehr notwendig, au\u00dfer bei extremer K\u00e4lte.<\/li>\n<li>CO2-Emissionen neutralisieren \u2013 um Emissionen zu kompensieren, kann beispielsweise an Umweltprojekten teilgenommen werden.<\/li>\n<li>Tempo konstant halten und langsam Gas geben.<\/li>\n<li>Gleicherma\u00dfen k\u00f6nnen au\u00dferdem umweltfreundliches Fahren und Verkehrssicherheit kombiniert werden. So r\u00e4t <a href=\"https:\/\/www.verivox.ch\/ratgeber\/wie-sie-mit-ihrem-auto-sicher-durch-den-winter-kommen-553\/\">Verivox<\/a> unter anderem zum Montieren von Winterreifen, wenn es in schneebedeckte Regionen geht. Einerseits hat das Fahrzeug so mehr \u201eGrip\u201c auf der Stra\u00dfe, ist elastisch genug f\u00fcr eine ausreichende Haftung und verf\u00fcgt \u00fcber zus\u00e4tzliche Lamellen f\u00fcr eine Verzahnung auf dem Untergrund, andererseits k\u00f6nnen Winterreifen beim richtigen Gebrauch sogar Sprit sparen. Denn w\u00e4hrend sie fr\u00fcher noch als echte Spritfresser galten, so bieten sie mittlerweile einen m\u00f6glichst geringen Rollwiderstand dank Beimischung von Kiesels\u00e4ure-Salz und moderner Lamellen-Technologie. Wer auf besonders schmale Modelle ausweicht, der kann den Verbrauch sogar noch weiter absenken, da diese dank geringerer Standfl\u00e4che nochmals den Roll- und Luftwiderstand senken.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Schutzgebiete als starkes regionales Instrument<\/h3>\n<p>Durch den Tourismus erhalten Schutzgebiete die M\u00f6glichkeit zu gr\u00f6\u00dferer Anerkennung zu kommen und k\u00f6nnen gemeinsam mit L\u00e4ndern und Regionen neue Wertsch\u00f6pfungsketten, Modelle und Marketinginitiativen entwickeln. Einerseits wird auf diese Weise das touristische Angebot gest\u00e4rkt, andererseits werden aber auch neue Impulse gegeben. Gleichzeitig wird die lokale Wirtschaftsentwicklung gest\u00e4rkt, da neue Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten entstehen. Wichtig ist dabei allerdings die Zusammenarbeit zwischen Schutzgebieten und lokalen und regionalen Tourismusunternehmen, damit gemeinsame Angebote, Kommunikations- und Marketinginitiativen, Veranstaltungen, Informationszentren und Webauftritte realisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Nationalparks, geologische Reservate, Naturschutzgebiete und mehr<br \/>\n<\/strong>Auf nationaler wie auch regionaler Ebene gibt es insgesamt sieben verschiedene Schutzkategorien: Nationalparks, geologische Reservate, UNESCO-Weltnaturerbegebiete, Biosph\u00e4renreservate, regionale Naturparks, Naturschutzgebiete und unterschiedlichste Sonderformen (in Deutschland beispielsweise Landschaftsschutzgebiete). Diese Kategorien verfolgen unterschiedliche Ziele, so sollen regionale Naturparks in der Schweiz etwa zur St\u00e4rkung der Regionalentwicklung beitragen. Auch die nachhaltige Tourismusentwicklung ist ein Teil davon, denn Schutzgebiete unterst\u00fctzen durch ihre charakteristischen Landschaften und ihr oftmals kulturelles Erbe die Entwicklung des \u00d6kotourismus sowie die nachhaltige lokale Entwicklung.<\/p>\n<p><strong>Good-Practice-Beispiel<br \/>\n<\/strong>Schon heute gibt es einige bekannte Beispiele von touristischen Attraktionen in alpinen Schutzgebieten, beispielsweise:<\/p>\n<p><strong>Nationalpark Hohe Tauern<br \/>\n<\/strong>Das Hohe-Tauern-Gebiet ist Teil des gr\u00f6\u00dften Nationalparks der Alpen und entwickelte 2009 eine gemeinsame Marke mit den Bundesl\u00e4ndern K\u00e4rnten, Salzburg und Tirol. Daf\u00fcr haben sich die L\u00e4nder mit den sogenannten touristischen Leuchtt\u00fcrmen verbunden, darunter der Gro\u00dfglockner mit der Gro\u00dfglockner Hochalpenstra\u00dfe, die Almen, die Nationalparkranger, die Wasserf\u00e4lle und der Hochgebirgswinter. Die gemeinsame Marke wird au\u00dferdem durch einen zusammengeh\u00f6rigen Internetauftritt vermarktet und zeigt eindrucksvoll, wie gut die einzelnen Verbindungsteile miteinander harmonieren und sich gegenseitig erg\u00e4nzen.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Netzwerk &#8220;Alpiner Schutzgebiete&#8221; (ALPARC)<br \/>\n<\/strong>Seit dem Jahr 1995 setzt sich zudem das Netzwerk <a href=\"https:\/\/www.alparc.org\/\">ALPARC<\/a> f\u00fcr die aktive Umsetzung des Protokolls der Alpenkonvention \u201eNaturschutz und Landschaftspflege\u201c ein. Es vereint alle Kategorien von gro\u00dffl\u00e4chigen Schutzgebieten innerhalb der Alpenregion und erm\u00f6glicht einen intensiven Austausch zwischen den Schutzgebieten, Wissenschaftlern und Naturschutzorganisationen.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Anpassung des Tourismus an den Klimawandel<\/h3>\n<p>Der Alpenraum ist enorm anf\u00e4llig f\u00fcr den Klimawandel, wenngleich die lokalen Bedingungen doch recht unterschiedlich sind. F\u00fcr die zu erwartenden Klimaver\u00e4nderungen gibt es daher kein Patentrezept, welches f\u00fcr jede Region der Alpen g\u00fcltig ist. Dennoch gibt es einige Empfehlungen und Beschl\u00fcsse, die im sogenannten Klimaaktionsplan verabschiedet wurden und Strategien zur Milderung und Anpassung bereithalten. Die Ziele sind dabei klar: Senkung der CO2-Emissionen aus Tourismusaktivit\u00e4ten und die F\u00f6rderung von m\u00f6glichst klimaneutralen Urlaubsangeboten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-674 size-full\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher.png\" alt=\"Gletscher\" width=\"886\" height=\"592\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher.png 886w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher-300x200.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher-550x367.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher-590x394.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Gletscher-275x184.png 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Auswirkungen des Klimawandels f\u00fcr den Tourismus<\/strong><br \/>\nEinerseits bietet die globale Erw\u00e4rmung Chancen f\u00fcr Zuwachs im Bereich des Sommertourismus, andererseits leiden die <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/aktivitaeten\/wintersport\/\">Wintersportgebiete<\/a> jedoch gleicherma\u00dfen unter den schwindenden Voraussetzungen. Die Folge sind erhebliche Eingriffe in die Natur, unter anderem in Form von neuen Seilbahnbetrieben, ebenso ist aber auch der Ausbau von Beschneiungsanlagen als Folge des Klimawandels zu betrachten.<\/p>\n<p><strong>Besonders heikel: technische Beschneiung<br \/>\n<\/strong>Kunstschnee wird vor allem daf\u00fcr genutzt, dem Klimawandel zu trotzen und auch bei warmen Temperaturen auf eine gro\u00dfe Schneelandschaft zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich warnen Forscher jedoch vor dem zu massiven Einsatz von Schneekanonen in den Alpen, denn diese k\u00f6nnten sowohl die Flora als auch den Wasserhaushalt der Region durcheinander bringen. Was f\u00fcr Skifahrer zun\u00e4chst eine gute Sache sein mag \u2013 denn schlie\u00dflich ist Kunstschnee meist sogar fester und tiefer als echter Schnee \u2013 entpuppt sich langfristig betrachtet wom\u00f6glich als durchaus gef\u00e4hrlich. Das liegt vor allem daran, dass die Beschneiung gro\u00dfe Mengen an Wasser und Energie ben\u00f6tigt. Gerade in geringen H\u00f6hen helfen mittlerweile fast nur noch Schneekanonen und laufen dementsprechend in Dauerschleife \u2013 in \u00d6sterreich greifen laut <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/klimawandel-in-den-alpen-kunstschnee-mit-kollateralschaeden-a-547765.html\">Spiegel<\/a> beispielsweise bereits \u00fcber 50 Prozent der Betriebe auf Kunstschnee zur\u00fcck, in den gesamten Alpen sind es immerhin schon 30 Prozent. Problematisch ist vor allem, dass der Kunstschnee deutlich sp\u00e4ter schmilzt und sich daher auf den Bewuchs des Bodens auswirkt. Die Diskussion rund um das Thema gestaltet sich jedoch nach wie vor schwierig, stellt sie f\u00fcr viele Betriebe doch eine wichtige Kostenfrage dar.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Handlungsm\u00f6glichkeiten<br \/>\n<\/strong>Die Handlungsm\u00f6glichkeiten im Zuge des Klimawandels gestalten sich in der Theorie vielf\u00e4ltig und sind dabei vor allem langfristig angelegt. Zun\u00e4chst wird die Gesetzgebung hinsichtlich des nachhaltigen Tourismus voraussichtlich ausgebaut, sodass eine bessere Umsetzung bestehender Rechtsvorschriften m\u00f6glich ist. Aber auch F\u00f6rderprogramme durch Staaten und Regionen bieten sich an, um m\u00f6glichst viele Interessensvertreter miteinzubeziehen. Nicht zuletzt kann und sollte allerdings auch der Endverbraucher angesprochen werden, der ein st\u00e4rkeres Bewusstsein f\u00fcr das sensible \u00d6kosystem \u201eAlpen\u201c entwickeln muss.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Aufgrund des Klimawandels w\u00e4re es zuk\u00fcnftig durchaus denkbar, dass die Alpenregion sich mit einer steigenden Anzahl von Naturkatastrophen auseinandersetzen muss, dies gilt vor allem f\u00fcr die hochalpinen Bereiche. Hier k\u00f6nnten hohe Investitionen zwingend notwendig sein, damit die Infrastruktur instandgehalten werden kann und Besucher ihre Freizeit trotz allem noch gern in der Region verbringen m\u00f6chten. Problematisch w\u00e4re unter Umst\u00e4nden auch die Tatsache, dass sich das Landschaftsbild der Alpen zusehends ver\u00e4ndert, bedingt durch den Siedlungs- und Verkehrswegeausbau und die Ausbreitung der St\u00e4dte \u2013 der authentische Charakter der Alpenregion k\u00f6nnte auf diese Weise verloren gehen. Der Reichtum der Natur und die Reinheit der nat\u00fcrlichen Ressourcen der Alpen ist f\u00fcr viele Touristen allerdings ein ausschlaggebendes Element, weshalb der nachhaltige Tourismus auch in Zukunft eine gro\u00dfe Rolle spielt und in den kommenden Jahren immer mehr Platz einnehmen wird. Wichtig ist vor allem, dass das Bewusstsein aller Betroffenen diesbez\u00fcglich gef\u00f6rdert wird und Ma\u00dfnahmen wie die Reduzierung von CO2, der Umgang mit steigenden Risikopotenzialen oder die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t in Kooperation durchgef\u00fchrt werden \u2013 denn damit die Alpen langfristig gesch\u00fctzt und erhalten werden, ist vor allem l\u00e4nder- und regions\u00fcbergreifendes Teamwork gefragt.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild 1: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/94788810\">94788810<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/201048989\">\u00a9 Igor Mojzes<\/a>, Fotolia.com<br \/>\nBild 2: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/93337286\">93337286<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/202377437\">\u00a9 eyetronic<\/a>, Fotolia.com<br \/>\nBild 3: Piktochart-Grafik<br \/>\nBild 4: Word-Grafik<br \/>\nBild 5: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/73166495\">73166495<\/a> \u2013&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/203177633\">\u00a9 T. Linack<\/a>, Fotolia.com<br \/>\nBild 6: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/95391073\">95391073<\/a> &#8211;&nbsp; <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/201749887\">\u00a9 djama<\/a>, Fotolia.com<br \/>\nBild 7: Piktochart-Grafik<br \/>\nBild 8: Piktochart-Grafik<br \/>\nBild 9: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/90280563\">90280563<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/203031642\">\u00a9 romurundi<\/a>, Fotolia.com<br \/>\nBild 10: Word-Grafik<br \/>\nBild 11: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/76589945\">76589945<\/a> \u2013&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/201164395\">\u00a9 Gerhard Paukstat<\/a>, Fotolia.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schutz des Alpenraums &nbsp; Die Alpen sind ein einzigartiger Lebensraum, der sowohl f\u00fcr Pflanzen als auch Tiere ein wichtiges R\u00fcckzugsgebiet darstellt und gleichzeitig Erholungsraum f\u00fcr Millionen von Menschen bietet. 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