{"id":640,"date":"2016-01-06T18:11:39","date_gmt":"2016-01-06T17:11:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/?p=640"},"modified":"2023-10-22T15:00:01","modified_gmt":"2023-10-22T13:00:01","slug":"die-schweiz-als-genussland-ein-kulinarischer-streifzug-durch-drei-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/2016\/01\/die-schweiz-als-genussland-ein-kulinarischer-streifzug-durch-drei-regionen\/","title":{"rendered":"Die Schweiz als Genussland &#8211; Ein kulinarischer Streifzug durch drei Regionen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Schweiz als Genussland &#8211; Ein kulinarischer Streifzug durch drei Regionen<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Die Schweizer K\u00fcche \u2013 Nationalgerichte und regionale Spezialit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 1.1 Wissenswertes zur Schweizer K\u00fcche<\/strong><\/p>\n<p>Die Schweizer K\u00fcche verbindet kulinarische Einfl\u00fcsse aus der deutschen, franz\u00f6sischen und norditalienischen K\u00fcche, <a href=\"https:\/\/www.myswitzerland.com\/de-de\/typisches-aus-kueche.html\">wie hier nachzulesen ist<\/a>. Sie ist regional sehr unterschiedlich ausgepr\u00e4gt, die Spezialit\u00e4ten aus den verschiedenen Landesteilen finden sich auf den regionalen Speisekarten wieder. Mittlerweile gibt es jedoch auch zahlreiche nationale Gerichte, die in allen Landesteilen auf der Essenskarte stehen.<\/p>\n<p>In einigen Schweizer Gerichten kommen pikante Gew\u00fcrze zum Einsatz, darunter solche, die urspr\u00fcnglich aus Mittel- und Nordeuropa stammen, z.B. Schnittlauch oder B\u00e4rlauch sowie aus dem Mittelmeerraum, beispielsweise Oregano, Rosmarin und Fenchel. Der <a href=\"https:\/\/www.raabverlag.ch\/blog-news\/gewuerze-kulturhistorische-geschmacksrichtungen\/\">Raab-Verlag<\/a> erl\u00e4utert in einer \u00dcbersicht die kulturhistorischen Geschmacksrichtungen verschiedener Gew\u00fcrze aller Kontinente, die auch in Schweizer Gerichten eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 1.2 Typische Schweizer Nationalgerichte<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.2.1 Vorspeisen \u2013 K\u00e4se und Brot<\/strong><\/p>\n<p>Die Schweiz ist ber\u00fchmt f\u00fcr ihre vielf\u00e4ltigen K\u00e4sesorten, die Herstellung ist jahrhundertalte Tradition. Dies ist in der nat\u00fcrlichen Landschaft und den Eigenschaften des Bodens begr\u00fcndet. Der gr\u00f6sste Teil des Landes ist f\u00fcr Ackerbau ungeeignet, Tierhaltung ist vorherrschend. Die Kuh- und Rinderhaltung auf der sanften H\u00fcgellandschaft verhindert, dass das Grasland brach liegt. In der Schweiz werden \u00fcber 450 K\u00e4sesorten hergestellt, zu den bekanntesten Sorten z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Emmentaler<\/strong><\/li>\n<li><strong> Le Gruy\u00e8re<\/strong><\/li>\n<li><strong> Sbrinz AOP<\/strong><\/li>\n<li><strong> Appenzeller oder<\/strong><\/li>\n<li><strong> T\u00eate de Moine<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Einige bekannte Schweizer K\u00e4setypen sind <a href=\"https:\/\/www.schweizerkaese.ch\/schweiz\/schweizer-kaesetypen.html\">in dieser \u00dcbersicht<\/a> vorgestellt. Es gibt eine Menge an Gerichten, die in der gesamten Schweiz beliebt und nachfolgend beispielhaft aufgef\u00fchrt sind:<\/p>\n<p><strong>K\u00e4sefondue<\/strong><\/p>\n<p>Dieses traditionelle eidgen\u00f6ssische Gericht stammt aus der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz sowie aus Savoyen, dem Piemont und dem Aostatal. Brotst\u00fccke werden auf einer Gabel in geschmolzenem K\u00e4se geschwenkt. Die K\u00e4semasse wird mit Weisswein, Kirschwasser (ein Obstbrand) und je nach Gusto mit Knoblauch und Pfeffer abgeschmeckt und anschliessend in einem Keramiktopf (Caquelon) serviert. Ein sogenannter Rechaud wird zum warmhalten des K\u00e4sefondues eingesetzt. Bei der klassischen Form dieses Tischger\u00e4tes sorgen Brennspiritus, Gas oder eine spezielle Brennpaste daf\u00fcr, dass durch die Flamme die richtige Temperatur des K\u00e4sefondues beibehalten wird.<\/p>\n<p>Die genaue Herkunft des K\u00e4sefondues ist <a href=\"https:\/\/www.xn--ksefondue-v2a.ch\/geschichte.htm\">dieser Quelle zufolge<\/a> nicht eindeutig belegt. Die ersten Erz\u00e4hlungen sind Jahrhunderte alt. Das Schweizer K\u00e4sefondue als Nationalgericht gibt es indes erst seit den 1950er-Jahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_641\" aria-describedby=\"caption-attachment-641\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-641 size-medium\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1-200x300.jpg\" alt=\"Das Schweizer K\u00e4sefondue ist weltweit bekannt.\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1-550x826.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1-393x590.jpg 393w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1-275x413.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-1.jpg 852w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-641\" class=\"wp-caption-text\">Das Schweizer K\u00e4sefondue ist weltweit bekannt.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Raclette<\/strong><\/p>\n<p>Hierbei handelt es sich zum einen um den Namen der traditionellen Schweizer K\u00e4sesorte, zum anderen um die Bezeichnung f\u00fcr das eidgen\u00f6ssische Nationalgericht. Das Raclette kommt urspr\u00fcnglich aus dem Kanton Wallis, die ersten schriftlichen Hinweise datieren aus dem fr\u00fcheren 19. Jahrhundert. Erste \u00dcberlieferungen indes gehen bis zu 400 Jahre zur\u00fcck: Bauern in den Schweizer Alpen sollen zum ersten Mal auf die Idee gekommen sein, einen runden K\u00e4selaib in zwei H\u00e4lften zu schneiden und ihn dann mit der Schnittfl\u00e4che zur Glut gerichtet vor einem offenen Kamin mit prasselndem Holzfeuer zu legen. Wenn die obere K\u00e4seschicht zu schmelzen begann, wurde diese abgeschabt. Von diesem Prozedere resultiert auch die Bezeichnung Raclette (franz\u00f6sisch rachler = schaben).<\/p>\n<p>Bei dem typischen Raclette-K\u00e4se handelt es sich um einen w\u00fcrzigen Halbhartk\u00e4se aus roher oder pasteurisierter Milch, der ein gutes Schmelzverhalten aufweist. Als Beilage reichen die Eidgenossen traditionell kleine Pellkartoffeln und saure Gurken. In einigen Restaurants kann das Raclette nach wie vor am offenen Feuer gegessen werden, in den meisten Lokalen sowie f\u00fcr den privaten Bereich werden in den meisten F\u00e4llen elektrische Tischger\u00e4te verwendet. Hierbei gibt es verschiedene Varianten: Bei einem wird ein grosses K\u00e4sest\u00fcck eingespannt, dieses wird von einem Heizstab erw\u00e4rmt. Weitaus h\u00e4ufiger anzutreffen, sind Ger\u00e4te mit kleinen Pf\u00e4nnchen, in denen der K\u00e4se formgerecht eingelegt und von oben erhitzt wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_642\" aria-describedby=\"caption-attachment-642\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-642\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2-300x300.jpg\" alt=\"Beim urspr\u00fcnglichen Fondue schmilzt der K\u00e4selaib am offenen Feuer.\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2-550x550.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2-590x590.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2-275x275.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-2.jpg 693w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-642\" class=\"wp-caption-text\">Beim urspr\u00fcnglichen Fondue schmilzt der K\u00e4selaib am offenen Feuer.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.2.2 Fleischspezialit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Jeder Eidgenosse kennt das <strong>Z\u00fcrcher Geschnetzelte<\/strong>, ein typisches Nationalgericht mit Kalbsfleisch (manchmal auch mit Kalbsnieren) und Champignons an einer Rahmsosse, serviert mit R\u00f6sti, ein in heisser Butter oder Fett in der Pfanne zubereiteter Fladen aus geriebenen gekochten (Gschwellti) oder rohen Kartoffeln.<\/p>\n<p>Der Name <strong>Sch\u00fcblig<\/strong> steht f\u00fcr eine Reihe von traditionellen Wurstspezialit\u00e4ten, die aus einigen deutschsprachigen Kantonen stammen. Hierzu z\u00e4hlen die Kantone Bern, Aargau, St. Gallen, Luzern, Appenzell und Glarus. Die verschiedenen regionalen Varianten unterscheiden sich nach Rohwurst und Br\u00fchwurst sowie nach ger\u00e4uchert und nicht-ger\u00e4uchert. Die urspr\u00fcngliche Variante des Sch\u00fcblig ist eine grobe Bauernwurst. \u00dcber die letzten Jahre hinweg sind zahlreiche neue Kreationen entwickelt worden, z.B. die Verfeinerung der Wurst mit Wein, K\u00e4se oder Kr\u00e4utern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_643\" aria-describedby=\"caption-attachment-643\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-643\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3-300x200.jpg\" alt=\"Das Z\u00fcrcher Geschnetzelte wird mit R\u00f6sti serviert.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3-590x393.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-3.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-643\" class=\"wp-caption-text\">Das Z\u00fcrcher Geschnetzelte wird mit R\u00f6sti serviert.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.2.3 Desserts und Nachspeisen<\/strong><\/p>\n<p><strong>B\u00fcndner Nusstorte<\/strong><\/p>\n<p>Das Rezept f\u00fcr die B\u00fcndner Nusstorte ist seit 1900 bekannt. Der Ursprung liegt im Engadin, ein Hochtal im Kanton Graub\u00fcnden. Ein von dort stammender und nach Toulouse ausgewanderter Zuckerb\u00e4cker hat <a href=\"https:\/\/rapunzel-will-raus.ch\/oh-du-suesse-schweiz-helvetias-dessertklassiker\/\">laut diesem Artikel<\/a> die Nachspeise zun\u00e4chst in Frankreich bekannt gemacht. In den 1930er-Jahren fand die Torte, deren Basis auf M\u00fcrbeteig, N\u00fcsse und viel Zucker beruht, Einzug in die Eidgen\u00f6ssischen K\u00fcchen.<\/p>\n<p><strong>Schweizer Schokolade<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1819 gr\u00fcndete Fran\u00e7ois-Louis Cailler in Corsier bei Vevey eine der ersten mechanisierten Schokolade-Manufakturen. Es handelt sich <a href=\"https:\/\/www.chocosuisse.ch\/chocosuisse\/de\/chocolate\/history.html\">nach Informationen dieser Webseite<\/a> um die \u00e4lteste noch heute existierende Schokoladenmarke der Schweiz. In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts wurde die Schweizer Schokolade \u00fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt, noch heute ist sie ein Markenzeichen qualitativ hochwertiger Produkte aus dem Alpenland.<\/p>\n<p>Der Bundesrat <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/standard\/Schweizer-Bier-und-Schokolade-behalten-ihre-Swissness\/story\/30811804\">hat sich mit der Frage besch\u00e4ftigt<\/a>, welche Anforderungen ein Produkt erf\u00fcllen muss, um die Bezeichnung \u201eMarke Schweiz\u201c tragen zu d\u00fcrfen. Bei Lebensmitteln spielen die Rohstoffe die entscheidende Rolle. Ein Schweizer Produkt m\u00fcsse demnach mindestens zu 80 Prozent aus Schweizer Rohstoffen bestehen. Es gebe jedoch nach wie vor bestimmte Sonderregeln, zum Beispiel f\u00fcr Kaffee und Schokolade. Wenn Schokolade ausschliesslich Rohstoffe enthalte, die in der Schweiz nicht produziert werden k\u00f6nnen, d\u00fcrfe diese als Schweizer Schokolade verkauft werden. Voraussetzung ist, dass s\u00e4mtliche Rohstoffe vollst\u00e4ndig in der Schweiz verarbeitet werden. Schokolade, die Milch enth\u00e4lt, muss hingegen die \u00fcblichen Anforderungen ohne Sonderregeln erf\u00fcllen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_650\" aria-describedby=\"caption-attachment-650\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-650\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4-300x201.jpg\" alt=\"Schweizer Schokolade ist ein qualitativ hochwertiges Produkt.\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4-550x368.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4-590x395.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4-275x184.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-4.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-650\" class=\"wp-caption-text\">Schweizer Schokolade ist ein qualitativ hochwertiges Produkt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 1.3 Fokus auf regionale Spezialit\u00e4ten \u2013 Eine erste Orientierung<\/strong><\/p>\n<p>Die verschiedenen Sprachregionen in der Schweiz \u2013 die franz\u00f6sischsprachige Schweiz, die Deutschschweiz sowie die italienische Schweiz \u2013 teilen die regionale K\u00fcche in geografischer Hinsicht grob auf.<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sischsprachige Schweiz (Romandie) umfasst die frankophonen Gebiete des Alpenlandes. Zur Romandie geh\u00f6ren die folgenden Kantone:<\/p>\n<ul>\n<li>Genf<\/li>\n<li>Jura<\/li>\n<li>Waadt<\/li>\n<li>Neuenburg<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>sowie den frankophonen Teil der zweisprachigen Kantone (Franz\u00f6sisch und Schweizer Hochdeutsch)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Bern<\/li>\n<li>Freiburg<\/li>\n<li>Wallis (Unterwallis)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Gebiet der Deutschschweiz bzw. zu dem die Kantonsgrenzen \u00fcberschreitenden Gebiet, in dem Deutsch bzw. Schwyzerd\u00fctsch vom \u00fcberwiegenden Teil der Bev\u00f6lkerung gesprochen wird, z\u00e4hlen die folgenden Landesteile: <strong>Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz, Teile des Mittellandes sowie grosse Gebietsteile der Schweizer Alpen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Kanton Tessin stellt den g\u00f6ssten Teil der italienischen Schweiz dar. Hinzu kommen die B\u00fcndner Regionen Bergell, Calancatal, Misoxund und Puschlav. Der Ort Bivio im Oberhalbstein wird ebenfalls zu dieser Sprachregion gez\u00e4hlt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_644\" aria-describedby=\"caption-attachment-644\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-644\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5-300x225.jpg\" alt=\"Aus dem Saastal kommen einige regionale Spezialit\u00e4ten der Walliser K\u00fcche.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5-550x413.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5-590x443.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5-275x206.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-5.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-644\" class=\"wp-caption-text\">Aus dem Saastal kommen einige regionale Spezialit\u00e4ten der Walliser K\u00fcche.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Spezialit\u00e4ten verschiedener Regionen \u2013 Ein kulinarischer Streifzug durch drei Regionen<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 2.1 Die Franz\u00f6sischsprachige Schweiz: Das Kanton Wallis<\/strong><\/p>\n<p>Der im S\u00fcdwesten der Schweiz gelegene Kanton Wallis ist als beliebte Urlaubs- und Ferienregion bekannt. In den Sommermonaten erm\u00f6glicht die h\u00fcgelige Landschaft zahlreiche Wander- und Klettertouren, die h\u00f6heren Gebirgsformationen eignen sich zum alpinen Wintersport. In der beliebten Tourismusregion ist die internationale K\u00fcche weit verbreitet, traditionelle Gerichte werden jedoch nach wie vor zubereitet, <a href=\"https:\/\/www.gutekueche.ch\/rezepte\/art\/walliser-rezepte.324.1.htm\">wie anhand dieser \u00dcbersicht<\/a> der regionalen Spezialit\u00e4ten zu sehen ist.<\/p>\n<p>Um die kulinarischen Wurzeln zu pflegen und diese f\u00fcr die nachfolgenden Generationen zu bewahren, hat der Hoteliersverein Saas-Fee im Jahr 2005 die <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/sommerevents\/nostalgische-genussmeile\/\"><strong>Nostalgische Genussmeile<\/strong><\/a> ins Leben gerufen. Urspr\u00fcnglich als einmalige Veranstaltung angelegt, hat sich die Genussmeile <a href=\"https:\/\/ausflugsziele-news.com\/2015\/09\/07\/10-jahre-nostalgie-an-der-laengsten-tafel-des-wallis\/\">als fester Bestandteil im Saaser Veranstaltungskalender etabliert<\/a>. Im Sp\u00e4tsommer diesen Jahres wurde sie zum 10. Mal veranstaltet. Die Feierlichkeiten standen unter dem Motto der 200-j\u00e4hrigen Zugeh\u00f6rigkeit des Wallis zur Schweizerischen Eidgenossenschaft. Etwa 7000 G\u00e4ste, zahlreiche von ihnen in den traditionellen Trachten gekleidet, verk\u00f6stigten alte Speisen wie <strong>Cholera oder Saaser Gsottus<\/strong> und machten sich mit der Kultur und den Traditionen des Saastals vertraut: Das Erkunden der altert\u00fcmlichen Sprache und der traditionellen Musik, die Begutachtung der historischen Trachten sowie Erz\u00e4hlungen \u00fcber Originale und Typen aus den D\u00f6rfern, die Gegenstand von Sagen und M\u00e4rchen sind und die einen Teil der Identit\u00e4t des Saastals ausmachen. Der Erl\u00f6s der Nostalgischen Genussmeile kommt traditionell einem gemeinn\u00fctzigen Zweck zugute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.1 Typische Vorspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Saaser Fleischsuppe<\/strong><\/p>\n<p>Die traditionelle Saaser Fleischsuppe beinhaltet Trockenfleisch von Rind, Schwein, Schaf und Gitzi (junge Ziege), viel Gem\u00fcse, Kartoffeln und den franz\u00f6sischen Ziegenk\u00e4se Chabichou (Chabis). Abgeschmeckt wird die lokale Spezialit\u00e4t mit Wein und Saaser Bergkr\u00e4utern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Walliser K\u00e4seschnitten<\/strong><\/p>\n<p>Ein vergleichsweise leichtes Gericht, das h\u00e4ufig abends gegessen wird, ist die Walliser K\u00e4seschnitte (Croutes au fromage). Die Zutaten f\u00fcr das Original-Gericht (eine Portion) lauten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1 Scheibe Weissbrot<\/strong><\/li>\n<li><strong>Weisswein<\/strong><\/li>\n<li><strong>Butter<\/strong><\/li>\n<li><strong>1 Scheibe Greyerzer K\u00e4se<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zubereitung<\/strong><\/p>\n<p>Das Brot toasten, mit Butter bestreichen und anschliessend in eine Auflaufform legen. Den Wein \u00fcber das Brot giessen, dann die K\u00e4sescheibe drauflegen. Im Backofen solange erw\u00e4rmen, bis der K\u00e4se zerflossen und leicht br\u00e4unlich ist. Als weitere Zutaten werden typischerweise luftgetrockneter Schinken, Zwiebel, Gew\u00fcrzgurke und Ei verwendet.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.2 Typische Hauptspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Saaser Gsottus<\/strong><\/p>\n<p>Bei diesem Gem\u00fcseeintopf handelt es sich um eine deftige Spezialit\u00e4t auf Basis von Trockenfleisch. Das von verschiedenen Tieren (Rind, Schwein, Gritzi und Schaf) stammende Fleisch sowie Trockenw\u00fcrste aus der Region werden zwei bis drei Tage in Wasser eingelegt. Im Anschluss wird das Fleisch mit Weisswein und verschiedenen Gew\u00fcrzen gar gekocht und in den Gem\u00fcseeintopf gegeben, in dem Reis, Kartoffeln und Kohl garen. Zu diesem Gericht werden Brot und K\u00e4se gereicht.<\/p>\n<p><strong>Safranrisotto nach Munderart<\/strong><\/p>\n<p>Safran gilt als teuerstes Gew\u00fcrz der Welt, die feinen roten F\u00e4den verleihen Gerichten ein besonderes Aroma. In der Region rund um den Ort Mund im Wallis wird auch heute noch Safran angebaut, es ist das einzige Gebiet in der gesamten Schweiz. Das edle Gew\u00fcrz ist die geschmackliche Grundlage f\u00fcr das Safranrisotto nach Munderart. Der Reis wird dabei in Bouillon ged\u00fcnstet und dann mit Schinkenw\u00fcrfeln, ger\u00f6stetem Speck und Tomaten vermengt. Neben Safran kommen noch weitere Gew\u00fcrze zum Einsatz, beispielsweise Thymian und Pfeffer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_645\" aria-describedby=\"caption-attachment-645\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-645\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6-300x200.jpg\" alt=\"Safranrisotto beinhaltet das teuerste Gew\u00fcrz auf der Welt \u2013 Safran.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6-590x393.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-6.jpg 849w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-645\" class=\"wp-caption-text\">Safranrisotto beinhaltet das teuerste Gew\u00fcrz auf der Welt \u2013 Safran.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.1.3 Typische Nachspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cholera<\/strong><\/p>\n<p>In einer Zeit, in dem im Wallis die Cholera (die Krankheit) w\u00fctete und nur wenig Lebensmittel zur Verf\u00fcgung standen, wurde das gleichnamige Rezept kreiert. Es handelt sich um eine Art Gem\u00fcsekuchen mit Kartoffeln, Lauchzwiebeln, K\u00e4se sowie \u00c4pfel und Birnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sii<\/strong><\/p>\n<p>Das Dessert Sii, eine S\u00fcss-Speise aus Brot und Wein, war \u00fcber lange Zeit ein traditioneller Nachtisch auf Hochzeiten im Unterwallis, <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/a-point\/sii-dessert-aus-brot-und-wein\">wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet<\/a>. Altes Roggenbrot wird in W\u00fcrfel geschnitten und zusammen mit Gew\u00fcrzen in Walliser Rotwein mariniert. Weinbeeren werden ebenfalls in Wein eingelegt. F\u00fcr den s\u00fcsslichen Geschmack sorgen Holunder-Sirup sowie Zucker oder Johannisbeergelee.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 2.2 Kulinarische Spezialit\u00e4ten aus der Ostschweiz: Das Appenzellerland<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Das Kanton Appenzell ist im Nordosten der Schweiz gelegen, es umfasst die beiden Halbkantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Die regionale K\u00fcche geniesst ein hohes Ansehen, einige regionale Spezialit\u00e4ten werden mit dem ber\u00fchmten Appenzeller K\u00e4se zubereitet.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2.1 Typische Vorspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Appenzeller Haferflockensuppe<\/strong><\/p>\n<p>Diese tr\u00fcbe Suppe enth\u00e4lt folgende Zutaten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Butter<\/strong><\/li>\n<li><strong>Fleischbouillon<\/strong><\/li>\n<li><strong>Haferflocken<\/strong><\/li>\n<li><strong>Lauch<\/strong><\/li>\n<li><strong>Mehl<\/strong><\/li>\n<li><strong>Sahne<\/strong><\/li>\n<li><strong>Appenzeller K\u00e4se<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der geriebene K\u00e4se wird dabei zusammen mit R\u00f6llchen aus Schnittlauch auf die servierfertige Suppe gestreut. Neben Schnittlauch taucht Peterli als weiteres Gew\u00fcrz auf.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2.2 Typische Hauptspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Appenzeller Siedwurst<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Herstellung der Appenzeller Siedwurst wird Rind-, Schweine- und Kalbfleisch mit Speck, Ei, Kochsalz und Gew\u00fcrzen zu einer feinen Masse gemahlen. Diese wird in einen Rinderdarm abgef\u00fcllt und an beiden Enden verknotet. Es ist wichtig, der Wurst vor dem Verzehr die Haut abzuziehen.<\/p>\n<p><strong>Mostbr\u00f6ckli<\/strong><\/p>\n<p>Bei dieser Fleischspezialit\u00e4t handelt es sich um gep\u00f6keltes, ger\u00e4uchertes und getrocknetes Rind- oder Kuhfleisch. Im Unterschied zum B\u00fcndner oder Walliser Trockenfleisch wird das Mostbr\u00f6ckli nach der R\u00e4ucherung und Salzung getrocknet. Heutzutage werden h\u00e4ufig synthetische Geschmacksverst\u00e4rker und Konservierungsmittel verwendet. Das Trocknen von Fleisch zum Haltbarmachen ist eine altbekannte Technik, die auf der ganzen Welt praktiziert wird. Mostbr\u00f6ckli eignet sich <a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/ratgeber\/ernaehrung\/fit-mit-blick-verpflegung-fuer-unterwegs-was-wanderer-essen-sollten-und-was-nicht-id4250900.html\">laut dem Online-Portal blick.ch<\/a> auch gut als Sandwich-Belag f\u00fcr eine Brotzeit beim Wandern.<\/p>\n<p><strong>Appenzeller Ch\u00e4sflad\u00e4<\/strong><\/p>\n<p>Dieser regional verbreitete K\u00e4sefladen wird aus Hefeteig hergestellt, der auf einem Backblech auszurollen ist. Herzhaft belegt wird der Teig mit Appenzeller K\u00e4se, Rahm und mit pikanten Gew\u00fcrzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_646\" aria-describedby=\"caption-attachment-646\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-646\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7-300x225.jpg\" alt=\"Der Appenzeller K\u00e4se ist in vielen regionalen Spezialit\u00e4ten enthalten.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7-550x413.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7-590x443.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7-275x206.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-7.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-646\" class=\"wp-caption-text\">Der Appenzeller K\u00e4se ist in vielen regionalen Spezialit\u00e4ten enthalten.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Alte Maa<\/strong><\/p>\n<p>Vegetarische K\u00e4segerichte sind ebenfalls Bestandteil der Schweizer K\u00fcche. Eine regionale Spezialit\u00e4t ist die Alte Maa, die aus altem Brot und mit Appenzeller R\u00e4ssk\u00e4se kreiert wird. Dazu werden typischerweise Apfelmus und gr\u00fcner Salat gereicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.2.3 Typische Nachspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rahmfladen<\/strong><\/p>\n<p>Der Rahmfladen ist eine traditionelle Nachspeise aus dem Kanton Appenzell, die es in verschiedenen Variationen gibt. Die Basis stellt ein Kuchenteig, genauer gesagt eine Art M\u00fcrbteig, dar. Typischerweise werden die Fladen mit N\u00fcssen, Honig oder Konfit\u00fcre bestrichen.<\/p>\n<p><strong>Appenzeller Biber<\/strong><\/p>\n<p>Eine Lebkuchenspezialit\u00e4t aus dem Appenzellerland. Die eigentlichen Biberfladen enthalten lediglich Naturhonig. Kleinere Biber, die mit einer Mandel-oder Haselnussmasse gef\u00fcllten sogenannte Biberli, weisen als regionale Spezialit\u00e4t ebenfalls eine lange Tradition auf, nachweislich wurden sie erstmals im 16. Jahrhundert in den Kantonen Appenzell und St. Anton hergestellt. Die Biberfladen werden in eine Form gegeben und dort gebacken. Auf den mit der Mandel- oder Nussmasse gef\u00fcllten Bibern ist h\u00e4ufig eine Bildpr\u00e4gung zu sehen, beispielsweise ein B\u00e4r, das Appenzeller Wappentier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 2.3 Die Italienische Schweiz: Das Kanton Tessin<\/strong><\/p>\n<p>Das Kanton Tessin liegt auf der S\u00fcdseite der Schweizer Alpen. Etwa ein Drittel des Kantons ist bewaldet, die beiden grossen Seen Langensee (Lago Maggiore) und Luganersee (Lago di Lugano) pr\u00e4gen die Landschaft. Das vergleichsweise milde Klima macht sich auch in der regionalen K\u00fcche bemerkbar, vor allem die Kultur und die Traditionen der Lombardei pr\u00e4gen <a href=\"https:\/\/www.reiseziel-tessin.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=44&amp;Itemid=152\">diesem Beitrag zufolge<\/a> die Tessiner K\u00fcche.<\/p>\n<figure id=\"attachment_647\" aria-describedby=\"caption-attachment-647\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-647\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8-300x200.jpg\" alt=\"Die beiden grossen Seen, hier der Lago Maggiore, pr\u00e4gen die Landschaft im Kanton Tessin.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8-590x393.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-8.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-647\" class=\"wp-caption-text\">Die beiden grossen Seen, hier der Lago Maggiore, pr\u00e4gen die Landschaft im Kanton Tessin.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; 2.3.1 Typische Vorspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tessiner Kastaniensuppe<\/strong><\/p>\n<p>In Tessin sind grossfl\u00e4chige Kastanienw\u00e4lder vorzufinden, die Kastanien werden auch f\u00fcr die Zubereitung verschiedener regionaler Gerichte verwendet. Bei der Tessiner Kastaniensuppe werden gesch\u00e4lte und blanchierte Esskastanien in Bouillon weich gekocht und p\u00fcriert. Geschmacklich abgerundet wird die Suppe durch Curry, Pfeffer, Salz und Zitronensaft.<\/p>\n<p><strong>Busecca (Tessiner Kuttelsuppe)<\/strong><\/p>\n<p>Kutteln z\u00e4hlen zu den Tierinnereien. Als Kutteln werden im Essenskontext die gew\u00f6hnlich in Streifen geschnittenen Pansen (Vorm\u00e4gen) von Wiederk\u00e4uern bezeichnet. Zur Zubereitung der Tessiner Kuttelsuppe werden verschiedene Gem\u00fcsesorten (Wirsing, Lauch, Sellerie, Tomaten) zusammen mit den Kutteln angebraten. Nach dem Abl\u00f6schen mit Weisswein werden in kaltem Wasser eingeweichte Bohnen hinzugegeben. Vor dem Servieren wird Parmesan oder geriebener Sbrinzk\u00e4se \u00fcber den Eintopf gestreut.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.3.2 Typische Hauptspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p>Kastanien werden in zahlreichen Gerichten verwendet, zudem stehen frisch gefangene Fische aus den Seen des Kantons sowie deftige Braten, W\u00fcrste und andere Wildspezialit\u00e4ten auf den Speisepl\u00e4nen der Tessiner K\u00fcche. Typische Gerichte aus der Lombardei, z.B. Risotto (Reis) und Ravioli (Nudeln) pr\u00e4gen die regionale K\u00fcche mit. Eine weitere Spezialit\u00e4t aus dem Tessin ist Polenta. Dieser schnittfeste Maisbrei wird mit K\u00e4se gemischt als Hauptgericht oder als Beilage zu Fleischgerichten mit einer cremigen Sauce serviert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.3.3 Typische Nachspeisen aus der Region<\/strong><\/p>\n<p><strong>Torta di pane<\/strong><\/p>\n<p>Diese Brottorte wird mit Rosinen, N\u00fcssen, Milch, Kakao, Eiweiss und Zucker angereichert.<\/p>\n<p><strong>Panettone<\/strong><\/p>\n<p>Hierbei handelt es sich um einen runden hohen Kuchen aus Sauerteig, der mit kandierten Fr\u00fcchten versehen ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_648\" aria-describedby=\"caption-attachment-648\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-648\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9-300x200.jpg\" alt=\"Panettone ist ein beliebter Nachtisch zu Weihnachten.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9-590x393.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-9.jpg 849w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-648\" class=\"wp-caption-text\">Panettone ist ein beliebter Nachtisch zu Weihnachten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Traditionen, Sitten und Br\u00e4uche in den drei Schweizer Regionen<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 3.1 Traditionelle Feste im Wallis<\/strong><\/p>\n<p>Im letzten Jahr wurde zum ersten Mal das <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/sommerevents\/stadelfest\/\"><strong>\u201eIce &amp; Fire Stadelfest\u201c<\/strong><\/a> in Saas-Fee veranstaltet. Dieses Jahr fand das Fest Ende August und in den denkmalgesch\u00fctzten Stadeln am Ortseingang von Saas-Fee statt.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des Beitritts des Wallis zur Schweiz im Jahre 1815 lautete das Motto des Stadelfests \u201e200 Jahre Wallis bei der Schweiz\u201c. An zwei Tagen wurden alte Walliser Gerichte von K\u00f6chen aus der Region neu kreiert. Zudem wurde ein gut gef\u00fclltes Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Dies umfasste unter anderem Workshops rund um das Zubereiten von Walliser Spezialit\u00e4ten wie das Saaser Gsottus, Raclette und die Saaser Hauswurst. In den Abendstunden wurde das Fest bei musikalischer Unterhaltung im fr\u00f6hlichen Beisammensein beendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 3.2 Traditionelle Feste im Appenzellerland<\/strong><\/p>\n<p>Gelebtes Brauchtum und Pflege von Traditionen mit Musik, Tanz und Gesang kann <a href=\"https:\/\/st-galler-nachrichten.ch\/herisau\/detail\/article\/von-alpen-und-alpstobedensiebtes-kulturfenster-auf-dem-saentis-mit-150-besucherinnen-und-besuchern\/\">laut St. Galler Nachrichten<\/a> in den Sommermonaten im Appenzellerland im Rahmen der <strong>\u201eAlpstobeden\u201c<\/strong> erfahren werden. Dieses traditionelle Fest findet auf verschiedenen gr\u00f6sseren Gemeinalpen statt, teilweise werden die Festivit\u00e4ten unter freiem Himmel abgehalten. Das Publikum ist gemischt, G\u00e4ste aus den umliegenden St\u00e4tten feiern zusammen mit der Landbev\u00f6lkerung die beliebten Alpfeste.<\/p>\n<p>Beim Tanzen steht der sogenannte<strong> Hierig<\/strong> im Mittelpunkt. Hierbei stellt ein Tanzpaar, das in einer traditionellen Tracht gekleidet ist, die H\u00f6hen und Tiefen einer Beziehung pantomimisch dar. Dies geschieht zu den Kl\u00e4ngen traditioneller Musik.<\/p>\n<figure id=\"attachment_649\" aria-describedby=\"caption-attachment-649\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-649\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10-300x200.jpg\" alt=\"Zu einem traditionellen Fest geh\u00f6ren historische Trachten dazu.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10-590x394.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Abbildung-10.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-649\" class=\"wp-caption-text\">Zu einem traditionellen Fest geh\u00f6ren historische Trachten dazu.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; 3.3 Traditionelle Feste in der Italienischen Schweiz<\/strong><\/p>\n<p>Auch in der italienischen Schweiz sind volkst\u00fcmliche Feste <a href=\"https:\/\/www.ticino.ch\/de\/commons\/details\/Volkst-uuml-mliches-Brauchtum-der-italienischen-Schweiz\/29987.html\">nach wie vor verbreitet<\/a>, es lassen sich Unterschiede zwischen b\u00e4uerlichem, handwerklichem und b\u00fcrgerlichem Brauchtum feststellen. Einige traditionelle Br\u00e4uche sind rund um die einzelnen Lebenszyklen (Geburt, Heirat, Tod) angesiedelt, andere orientieren sich an der Erntefolge (Alpaufzug, Heuernte, Getreideernte, Weinlese). Wiederum andere berufen sich auf religi\u00f6se Anl\u00e4sse (Advent, Weihnachten, Ostern, Heiligenfeste).<\/p>\n<p>Die Kastanie spielt nicht nur f\u00fcr die Tessiner K\u00fcche eine wichtige Rolle, im Herbst dreht sich auch auf den traditionellen Volksfesten alles um die Nussfrucht. Auf den Kastanienfesten k\u00f6nnen sich die Besucher ein Bild von den vielf\u00e4ltigen Produkten machen, die aus der Kastanie hergestellt werden. Auf <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/themenwege-lehrpfade\/\">Themenwanderwegen<\/a> wie in Alto Malcantone s\u00fcdwestlich von Lugano betreiben die Wanderer nicht nur aktive Erholung, sie k\u00f6nnen sich dar\u00fcber hinaus \u00fcber den Anbau eines Kastanienbaums und die Kastanienw\u00e4lder informieren.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Fazit &#8211; Die Vielfalt der Schweizer K\u00fcche<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend zahlreiche eidgen\u00f6ssische Traditionen und Br\u00e4uche durch die zunehmende Urbanisierung und die schrittweise Aufgabe der Landwirtschaft seit Beginn des 20. Jahrhunderts nicht weiter gepflegt werden, erfahren traditionelle regionale Spezialit\u00e4ten in einzelnen Kantonen eine Renaissance oder erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Die Schweizer K\u00fcche ist vielf\u00e4ltig, wie diese kulinarische Reise verdeutlicht hat. Alte Gerichte werden neu interpretiert, zudem werden immer wieder neue Rezepte entdeckt, die bislang fast ausnahmslos in der jeweiligen Region verbreitet waren. Es l\u00e4sst sich festhalten: Es gibt noch viel zu entdecken und zu testen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Bildquellen:<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 1: pixabay.com \u00a9<\/em> <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Efraimstochter-12351\/\">Efraimstochter<\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 2: \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/5520\"><em>Falko Matte<\/em><\/a><em> &#8211; fotolia.com<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 3: pixabay.com \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/stux-12364\/\"><em>stux<\/em><\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 4: pixabay.com \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Horwin-837272\/\"><em>Horwin<\/em><\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 5: pixabay.com \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/heiteu-49584\/\"><em>heiteu<\/em><\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 6: \u00a9<\/em><a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/202660478\"><em>kuvona<\/em><\/a><em> &#8211; fotolia.com<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 7: pixabay.com \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/PDPhotos-16\/\"><em>PDPhotos<\/em><\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 8: pixabay.com \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/orythys-78817\/\"><em>orythys<\/em><\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 9: \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/204504541\"><em>jantima<\/em><\/a><em> &#8211; fotolia.com<\/em><\/p>\n<p><em>Abbildung 10: pixabay.com \u00a9 <\/em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Pixel-mixer-1197643\/\"><em>Pixel-mixer<\/em><\/a><em> (<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\"><em>CC0 1.0<\/em><\/a><em>)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz als Genussland &#8211; Ein kulinarischer Streifzug durch drei Regionen 1. Die Schweizer K\u00fcche \u2013 Nationalgerichte und regionale Spezialit\u00e4ten &nbsp;&nbsp; 1.1 Wissenswertes zur Schweizer K\u00fcche Die Schweizer K\u00fcche verbindet kulinarische Einfl\u00fcsse aus der deutschen, franz\u00f6sischen und norditalienischen K\u00fcche, wie hier nachzulesen ist. 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