{"id":602,"date":"2015-12-23T09:24:10","date_gmt":"2015-12-23T08:24:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/?p=602"},"modified":"2023-10-22T15:00:46","modified_gmt":"2023-10-22T13:00:46","slug":"gruene-ferienregion-energiestadt-saas-fee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/2015\/12\/gruene-ferienregion-energiestadt-saas-fee\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Ferienregion: Energiestadt Saas-Fee"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\">Saas-Fee <\/a>ist eines der bekanntesten Skigebiete der Schweiz. Der Tourismus boomt und es zieht immer mehr Menschen auf die Pisten. Doch mit dem Betreiben von Skipisten geht auch eine gewisse Belastung der Umwelt einher. Denn obgleich f\u00fcr die Alpinsportler das Carven, Wedeln und Rodeln eine gewisse Freiheit und Naturverbundenheit vermittelt, so ist der Einfluss auf die Umwelt doch erheblich. Rodungen, Eingriffe in bestehende \u00d6kosysteme sowie ein grosser Energieverbrauch sind nur drei der Aspekte, die hier stellvertretend zu nennen sind. Die Gemeinde Saas-Fee hat versucht aus diesem Grund anderweitig den CO2-Haushalt zu reduzieren und geht seit Jahren mit gutem Beispiel voran. Nicht ohne Grund tr\u00e4gt der Ort den Slogan \u201eEnergiestadt\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_611\" aria-describedby=\"caption-attachment-611\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-611\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-300x200.jpg\" alt=\"Skigebiete m\u00fcssen einen grossen Ausgleich leisten f\u00fcr ihre Klimaneutralit\u00e4t.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-590x393.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1-1500x1000.jpg 1500w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-611\" class=\"wp-caption-text\">Skigebiete m\u00fcssen einen grossen Ausgleich leisten f\u00fcr ihre Klimaneutralit\u00e4t.<\/figcaption><\/figure>\n<ol>\n<li><strong>Was ist eine Energiestadt?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"https:\/\/energiestadt.ch\/fileadmin\/user_upload\/Energiestadt\/de\/Dateien\/Information\/Jahresbericht\/Jahresbericht_Energiestadt_2014.pdf\">Energiestadt.ch erl\u00e4utert in folgendem Dokument<\/a>, worum es sich bei diesem Slogan handelt, wie viele es davon in der Schweiz gibt und was der langfristige Nutzen ist. \u00dcber 350 dieser St\u00e4dte existieren mittlerweile hierzulande und mehr als vier Millionen Eidgenossen haben ihren Wohnsitz in einem dieser gemeldet. Um sich als eine Solche bezeichnen zu k\u00f6nnen, bedarf es zw\u00f6lf H\u00fcrden. Diese beinhalten zu Beginn die Schritte eins bis f\u00fcnf, die sich in Beratung, Einstieg, Wahl des Beraters, Ermittlung der m\u00f6glichen Massnahmen sowie die \u00dcbersicht bez\u00fcglich der St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Standorts untergliedern. Schritte sechs bis zehn stehen f\u00fcr die Zertifizierung und ben\u00f6tigen die Bildung einer Arbeitsgruppe, eines Aktivit\u00e4ten-Programms, die Umsetzung der Massnahmen sowie den offiziellen Antrag zur Teilnahme an dem Programm. Sofern alle notwendigen Schritte zur Zufriedenheit der Jury eingereicht beziehungsweise durchgef\u00fchrt wurden, kann das Label schliesslich verliehen werden. Zur endg\u00fcltigen Energiestadt m\u00fcssen jedoch noch zwei weitere Voraussetzungen erf\u00fcllt werden. Hierbei handelt es sich um die j\u00e4hrliche Erfolgskontrolle sowie die Rezertifizierung, welche alle vier Jahre stattfindet. Saas-Fee ist eine der Schweizer Gemeinden, die alle zw\u00f6lf H\u00fcrden meistern konnte und ist deshalb als Energiestadt zu deklarieren.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Warum Saas-Fee?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Gemeinde ist bereits <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/wandern\/nachhaltigkeit\/\">seit 2002 als Energiestadt zu bezeichnen<\/a>. Das zeigt sich in vielen Bereichen, die im Laufe des Textes noch erw\u00e4hnt werden sollten. Wichtig sind zum einen die deutlichen Qualit\u00e4tsstandards, die einzuhalten sind, sowie die Verwendung ausschliesslich regenerativer Energien. Gerade in Skigebieten ist dies nicht immer gew\u00e4hrleistet. Saas-Fee hingegen bezieht den gesamten Strom, der ben\u00f6tigt wird, aus der erneuerbaren Wasserkraft des Wallis. Damit hebt sich der Ort von den anderen Feriendestinationen der Schweiz ab. <a href=\"https:\/\/ausflugsziele-news.com\/2015\/08\/31\/saastal-bergbahnen-und-pistenbully-gemeinsam-fuer-eine-gesunde-umwelt-643524514245\/\">Dieser Artikel verdeutlicht das Engagement<\/a> und zeigt, dass es auf einem ganzheitlichen Konzept basiert. Denn klimaneutrales Handeln macht nur dann einen Sinn, wenn dieses in einem umfassenden Rahmen gew\u00e4hrleistet wird. Ob als autofreier Skiort, durch umweltfreundlichen Pistenbetrieb mit Hilfe moderner Ger\u00e4te, einem klimaneutralen Postwesen oder die Einrichtung feinstaubfreier Zonen, das Engagement der Verantwortlichen zeigt sich in vielen Facetten und ist bezeichnend f\u00fcr die einzelnen Initiativen, die sich schliesslich in einem Ganzen zu in der Bezeichnung Energiestadt b\u00fcndeln.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Wie zeigt sich das Engagement<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Initiativen der Stadt wurden bereits angesprochen, nun gilt es diese genauer zu betrachten. Denn eines wurde bereits deutlich: Die Stadt zeichnet sich durch ihre vielf\u00e4ltige und umweltschonende Politik aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Umweltfreundliches Postwesen \u2013 Klimaneutralit\u00e4t in allen Bereichen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"https:\/\/tourismus-news.com\/2010\/11\/22\/klimaneutraler-postversand-in-saas-feesaastal-ch\/\">Tourismusnews.com bringt auf den Punkt<\/a>, was auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist. Denn es sind nicht nur die augenscheinlichen Aspekte, die eine Energiestadt ausmachen, sondern eben auch die Dinge, die hinter den Kulissen ablaufen. So ist der Postversand des Ortes klimaneutral. Doch worum handelt es sich dabei genau? Im Grunde geht es darum, dass der Verbrauch, der durch den Versand entsteht, an anderer Stelle wieder eingespart wird. <a href=\"https:\/\/de.onlineprinters.ch\/15_uu_cn_versand.de_ch.htm?websale8=diedruckerei.15-aa&amp;tpl=$ws-cms\/15_uu_cn_versand.de_ch.html\">Onlineprinters.ch beschreibt die Vorgehensweise n\u00e4her<\/a> und geht besonders auf die Versanddienstleister, die Verpackungen sowie deren R\u00fccknahme ein. Sind diese drei Eigenschaften gew\u00e4hrleistet, so handelt es sich um eine CO2-neutrale Versandart.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Der autofreie Ferienort<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"https:\/\/www.auto-frei.ch\/index.php\/de\/quialitaet\">Auto-frei.ch ist eine Initiative<\/a> der Gemeinschaft autorfreier Schweizer Tourismusorte und steht, wie der Name bereits vermuten l\u00e4sst, f\u00fcr autofreie Ferienorte, die ausschliesslich mit Hilfe \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel versorgt werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_612\" aria-describedby=\"caption-attachment-612\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-612 size-medium\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-550x367.jpg 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-590x393.jpg 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-275x183.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2-1500x1000.jpg 1500w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bild-2.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-612\" class=\"wp-caption-text\">Fahrrad statt Auto in Saas-Fee.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Sicherlich gibt es Ausnahmeregelungen wie Krankenwagen, Feuerwehr oder \u00c4hnliches, aber die meisten Bewohner sowie Besucher beschr\u00e4nken sich auf alternative Formen der Mobilit\u00e4t. Zu diesen Orten geh\u00f6rt auch Saas-Fee und zeigt ein weiteres Mal die vielen Initiativen zur Senkung des eigenen CO2-Verbrauchs.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Feinstaub ad\u00e9<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aktuell gibt es keine Gemeinde in den Alpen, die sich selbst als vollkommen feinstaubfrei bezeichnen kann. Die Verantwortlichen um die Gemeinde Saas-Fee wollen dies \u00e4ndern und haben zun\u00e4chst alle Holzfeuerungen mit Partikelfiltern versehen, um das Aufkommen zu reduzieren. Bis zu einer Millionen Franken hat sich der Fiskus des Ortes dies kosten lassen. Geld, das nicht besser h\u00e4tte angelegt werden k\u00f6nnen, denn ein hohes Feinstaub-Aufkommen steigert die Gefahr, an Krebs zu erkranken und wird seitens vieler Experten zudem als Ausl\u00f6ser f\u00fcr weitere Gesundheitssch\u00e4den angesehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Zielvorgaben f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Slogan der Energiestadt muss j\u00e4hrlich verifiziert werden, somit ist eine Vorgabe der Zukunft sicherlich der Erhalt dieses Qualit\u00e4tsmerkmals. Doch die Stadtherren haben ganz konkrete Ziele f\u00fcr die Zukunft benannt. Dazu geh\u00f6rt neben einer zehn-prozentigen Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs auch eine Erh\u00f6hung der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent eine Sanierung aller Geb\u00e4ude hinsichtlich des neuesten Standards. Zudem ist die Schaffung zus\u00e4tzlicher Solarkollektorfl\u00e4chen sowie neuer Energietr\u00e4ger in den Bereichen Heizen und Strom geplant. Die j\u00e4hrlich anfallende Erfolgskontrolle wird zeigen, inwieweit die Gemeinde Saas-Fee diese ambitionierten Ziele erreichen konnte und ob sie sich weiterhin als eine Energiestadt bezeichnen darf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pixabay \u00a9 <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Hans-2\/\">Hans<\/a> (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\">CC0 Public Domain 1.0<\/a>)<br \/>\nPixabay \u00a9 <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/tookapic-1386459\/\">tookapic<\/a> (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\">CC0 Public Domain 1.0<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Saas-Fee ist eines der bekanntesten Skigebiete der Schweiz. Der Tourismus boomt und es zieht immer mehr Menschen auf die Pisten. Doch mit dem Betreiben von Skipisten geht auch eine gewisse Belastung der Umwelt einher. 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