{"id":462,"date":"2015-10-16T11:51:55","date_gmt":"2015-10-16T09:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/?p=462"},"modified":"2023-10-22T15:02:20","modified_gmt":"2023-10-22T13:02:20","slug":"bergtouren-und-wandern-fuer-einsteiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/2015\/10\/bergtouren-und-wandern-fuer-einsteiger\/","title":{"rendered":"Bergtouren und -wandern f\u00fcr Einsteiger"},"content":{"rendered":"<p>Wandern ist mittlerweile zu einem regelrechten Trend geworden. Immer mehr Menschen m\u00f6chten dem Alltag in der Stadt entfliehen und stattdessen die Natur genie\u00dfen. Dabei spielt nicht nur der Fitness-Aspekt eine wichtige Rolle, sondern auch jenes Gef\u00fchl, das aufkommt, wenn die Spitze eines Berges erreicht wird und nicht zuletzt auch die Ruhe und Idylle, die die Einsamkeit des Wanderns mit sich bringt. Aber wie leicht ist der Einstieg in den Wandersport eigentlich und worauf sollten Anf\u00e4nger achten, wenn sie die ersten Schritte in den T\u00e4lern und auf den Bergen machen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Wie anf\u00e4ngerfreundlich ist das Saastal?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Ferienrepublik Saastal ist in erster Linie bekannt durch die Skiorte Saas-Fee und Saas-Grund, wobei Saas-Fee sowohl wirtschaftlich und touristisch als auch bez\u00fcglich der Einwohnerzahl mittlerweile bedeutender ist. Insbesondere Saas-Fee bietet sowohl leichte Wanderungen als auch hochalpine Touren, sodass Hobbysportler und Aktivurlauber ihren Aufenthalt in einem vielf\u00e4ltigen Outdoor-Areal verbringen k\u00f6nnen. Knapp 350 km an Wanderwegen f\u00fchren durch die Region, in der sich immerhin 18 Viertausender befinden. Diese lassen sich mit einem professionellen Bergf\u00fchrer erklimmen und entdecken, wobei das Allalinhorn oder kurz Allalin f\u00fcr Anf\u00e4nger der ideale Start sein d\u00fcrfte. Sein Gipfel l\u00e4sst sich von der Bergstation mit der h\u00f6chsten U-Bahn der Welt erreichen, der Metro Alpin. Trotz diesem Komfort m\u00f6gen die Viertausender rund um das Saastal nicht f\u00fcr jeden die richtige Tour bereithalten und sind zum Teil durchaus herausfordernd. Eine Alternative ist jedoch schnell gefunden, sei es der breite Waldweg von Saas-Fee nach Saas-Almagell, der nur knapp 1 Stunde andauert oder einer der zahlreichen Themenpfade, auf dem auch die J\u00fcngsten ihren Spa\u00df haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_464\" aria-describedby=\"caption-attachment-464\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-2-Saastal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-464\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-2-Saastal-300x240.jpg\" alt=\"Idyllischer Blick vom Saastal\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-2-Saastal-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-2-Saastal-275x220.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-2-Saastal.jpg 388w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-464\" class=\"wp-caption-text\">Idyllischer Blick vom Saastal<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>a. Empfehlenswerte Routen f\u00fcr Einsteiger<\/strong><\/p>\n<p>Das Saastal bietet viele unterschiedliche Routen und Wege, sodass es f\u00fcr Einsteiger kein Problem darstellt, eine Wanderung zu unternehmen, die den eigenen Bed\u00fcrfnissen entspricht. Zahlreiche Themenpfade sorgen daf\u00fcr, dass Wandern und Lernen kombiniert werden und die idyllische Landschaft noch bewusster erlebt werden kann. Einige Beispiele von einsteigerfreundlichen Touren und Wanderungen sind Folgende:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gletscher-Lehrpfad<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf diesem <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/themenwege-lehrpfade\/#c10163\">Lehrpfad<\/a> soll die vom Gletscher gestaltete Landschaft in Saas-Fee genauer kennengelernt werden. Elf Stationen sind unterwegs zu besuchen, in denen sowohl gro\u00dfe als auch kleine Wanderer erfahren, wie ein Gletscher die Umwelt formt und wie er das Klima beeinflusst. Mit knapp 90 Minuten ist der Lehrpfad problemlos machbar und f\u00fchrt sowohl an der Hochebene als auch am Gletschersee des n\u00f6rdlichen Feegletschers vorbei.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Suonenweg<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein ebenfalls spannender Themenpfad f\u00fchrt \u00fcber die neue Br\u00fccke \u00fcber den Almagellerbach, welcher sich zwischen Saas-Almagell und Saas-Grund befindet. Interessant ist er insbesondere deshalb, weil er an etlichen kulturhistorischen Bauwerken vorbeif\u00fchrt. Dies ist der Wiederer\u00f6ffnung eines Teils der ehemaligen Wasserleitung geschuldet. Die Wanderung dauert je nach individuellem Tempo etwa ein bis zwei Stunden.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schluchtrundweg<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer auf der Suche nach einer Tour f\u00fcr die ganze Familie ist und dabei sowohl Kultur als auch Natur kennenlernen m\u00f6chte, der kann beim sogenannten <a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/wandern\/bergtouren\/#c9860\">Schluchtrundweg<\/a> nichts falsch machen. Mit einem Bergf\u00fchrer kann den Kindern auf der Strecke sogar das Klettern n\u00e4hergebracht werden. Dar\u00fcber hinaus wird au\u00dferdem der Kapellenweg begangen, auf dem die Kapelle \u201eZur hohen Stiege\u201c zu finden ist. Dort k\u00f6nnen die Geheimnisse der drei Rosenkr\u00e4nze erfahren werden. Vom Kapellenweg geht es weiter Richtung Schlucht, die dortige Gegend ist etwas abgelegen und Touristen kaum bekannt, gerade deshalb aber sehr idyllisch und entspannend. Nicht selten lassen sich dort auch viele Wildtiere beobachten. \u00dcber eine Br\u00fccke und weiter zum Weiler Bodme geht es schlie\u00dflich in Richtung Saas-Almagell weiter, von dort aus wird der R\u00fcckweg nach Saas-Fee angetreten. Knapp 45 Minuten dauert der Ausflug und kann ganz nach Belieben auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b. Gef\u00fchrte Wandertouren<\/strong><\/p>\n<p>Wer nicht auf eigene Faust das Saastal erkunden m\u00f6chte, der kann stattdessen auch an einer gef\u00fchrten Wandertour teilnehmen. Ein zertifizierter Bergf\u00fchrer \u00fcbernimmt dabei die F\u00fchrung und zeigt der Gruppe spannende historische wie auch kulturelle Besonderheiten der Gegend, beantwortet Fragen rund um die umliegende Natur und Tierwelt und bietet professionelle Hilfe, wenn es beim Wandern schwierig wird oder ein anspruchsvoller Berg bestiegen werden soll. Dabei bleiben die Gruppen selbst relativ \u00fcberschaubar, so dass jeder Teilnehmer auf seine Kosten kommt. Wie auch bei Einzelwanderungen ist die Dauer einer solchen gef\u00fchrten Wandertour variabel und kann sowohl einen oder mehrere Tage, aber auch wenige Stunden umfassen. Im Saastal werden unter anderem Wandertouren mit Wanderf\u00fchrer zum Gr\u00fcnberghorn, dem Allalinhorn oder ins Zermatt, wo das bekannte Matterhorn wartet, angeboten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>c. Hochalpin und herausfordernd \u2013 wie weit sollten Einsteiger gehen?<\/strong><\/p>\n<p>Als hochalpin wird eine Bergtour bezeichnet, die sich in der H\u00f6henstufe ganzj\u00e4hriger<\/p>\n<p>Eisbedeckung bewegt. Die Rede ist dabei auch von der sogenannten Nivalzone. Bei einer solchen hochalpinen Tour wird eine ganz besondere Ausr\u00fcstung wie auch vorherige Vorbereitung ben\u00f6tigt. F\u00fcr Anf\u00e4nger sind hochalpine Routen insofern schwierig, da das vereiste Gel\u00e4nde einige T\u00fccken bereith\u00e4lt \u2013 aufgrund der generellen Sturzgefahr werden selbst bei technisch einfachen Wanderungen Seil, Steigeisen und Eispickel ben\u00f6tigt, au\u00dferdem sind Kenntnisse in Sicherung und Bergungstechniken vonn\u00f6ten. Dar\u00fcber hinaus erfordern klassische Hochtouren Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, das Beherrschen gr\u00f6\u00dferer technischer Schwierigkeiten im Fels- und Eisklettern und teilweise auch das sogenannte Mixed-Klettern, bei dem eine kombinierte Route aus Fels und Eis bew\u00e4ltigt werden muss. In diesem Sinne sind hochalpine Touren ohne entsprechende Kenntnisse also nicht empfehlenswert, wobei besonders einfache und kurze Touren mit einem entsprechenden F\u00fchrer durchaus nicht unm\u00f6glich sind. Empfehlenswert ist jedoch ein vorheriger Kurs, um die wichtigen Basics zu erlernen und sich im Gefahrenfall entsprechend verhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_466\" aria-describedby=\"caption-attachment-466\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-466\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle-300x172.png\" alt=\"Im Jahr 2014 sind insgesamt 96 Menschen in den Schweizer Bergen verungl\u00fcckt, die meisten von ihnen in den Walliser Alpen. Quelle: https:\/\/www.sac-cas.ch\/ \" width=\"300\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle-300x172.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle-550x315.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle-590x338.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle-275x158.png 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-3-Bergunf\u00e4lle.png 633w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-466\" class=\"wp-caption-text\">Im Jahr 2014 sind insgesamt 96 Menschen in den Schweizer Bergen verungl\u00fcckt, die meisten von ihnen in den Walliser Alpen. Quelle: https:\/\/www.sac-cas.ch\/<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Planen und Informieren <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wandern ist bekanntlich Balsam f\u00fcr K\u00f6rper und Seele, weshalb sich viele Menschen immer wieder gerne eine Auszeit nehmen und entsprechende Wanderrouten besuchen. Fernab der Alltagshektik l\u00e4sst sich so ein intensives Naturerlebnis mit Familie oder Freunden erleben, bei dem Erfahrungen gemacht, aber auch neue Kr\u00e4fte getankt werden k\u00f6nnen. Nicht zuletzt ist das Wandern au\u00dferdem \u00e4u\u00dferst gesund und h\u00e4lt fit. Damit die Wandertour zum Erfolg wird, sollte es im Vorfeld jedoch nicht an der n\u00f6tigen Planung mangeln, denn diese ist ebenfalls ausschlaggebend, damit das Ereignis angenehm und problemlos abl\u00e4uft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>a. Das Wetter<\/strong><\/p>\n<p>Je besser das Wetter, desto angenehmer ist in der Regel auch die komplette Wanderroute. Gerade in Bergregionen sollte im Vorfeld unbedingt der Wetterbericht ber\u00fccksichtigt werden. Bei sehr schlechtem Wetter wird die Wanderung besser, allein aus Sicherheitsgr\u00fcnden, auf einen anderen Tag verlegt. Herrscht statt Sonnenschein unsch\u00f6nes \u201eSchmuddelwetter\u201c, so muss deshalb aber nicht der ganze Trip abgesagt werden \u2013 hierbei gilt: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Dementsprechend wichtig ist es also, dass bei grauen Regenwolken, kalten Temperaturen und verhangenem Himmel auf die richtige Kleidung, wasserfeste Schuhe und einen Regenschutz zur\u00fcckgegriffen werden kann. Abgesehen von der aktuellen Wetterlage ist es au\u00dferdem sehr wichtig, wann genau eine solche Tour startet. Idealerweise beginnt sie direkt am Morgen, damit in der Mittagszeit, wenn die Sonne am h\u00f6chsten steht, bereits der gr\u00f6\u00dfte Teil des Aufstiegs geschafft ist. F\u00fcr Anf\u00e4nger ist au\u00dferdem typisch, dass sie eine Tour oft in einem viel zu schnellem Tempo beginnen \u2013 besser ist es aber, wenn sie erst ganz gem\u00fctlich begonnen wird und sich die Geschwindigkeit langsam steigert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_467\" aria-describedby=\"caption-attachment-467\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-4-Passende-Outdoorkleidung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-467\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-4-Passende-Outdoorkleidung-300x200.jpg\" alt=\"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung - Vorbereitung ist auch hier alles.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-4-Passende-Outdoorkleidung-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-4-Passende-Outdoorkleidung-275x184.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-4-Passende-Outdoorkleidung.jpg 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-467\" class=\"wp-caption-text\">Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung &#8211; Vorbereitung ist auch hier alles.<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li><strong>Tipp<\/strong>: Wetterberichte sollten zwar zurate gezogen werden, gerade im Fernsehen k\u00f6nnen diese aber teilweise irref\u00fchrend sein, da sie Angaben f\u00fcr gro\u00dfe Gebiete machen, die nicht die Wetterlage in bestimmten Regionen widerspiegeln. Besser ist es hingegen, den Wetterbericht ausgiebig morgens vor dem Losgehen zu studieren. Auch \u00f6rtliche Radiosender oder das Internet sind eine verl\u00e4ssliche Quelle, eine bekannte Anlaufstelle ist beispielsweise <a href=\"https:\/\/meteonews.ch\/de\/Thema\/R160\/Bergwetter_Schweiz\">meteonews.ch<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b. Das Gel\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Schwierigkeitsgrad kann das Wandern durchaus anstrengend und herausfordernd werden. F\u00fcr den Anfang bietet es sich daher an, auf einfaches Gel\u00e4nde auszuweichen. Kurze Strecken auf gut ausgebauten Wegen sind daher zu bevorzugen, dort k\u00f6nnen die Touren auch durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen, ohne dass den Teilnehmern der Tour w\u00e4hrenddessen die Kr\u00e4fte ausgehen. Ansonsten ist es entscheidend, dass die Ausr\u00fcstung dem Gel\u00e4nde angepasst wird. Wanderschuhe sind diesbez\u00fcglich besonders wichtig, sie sollten einen hohen Schaft und eine rutschfeste, profilierte Sohle haben, damit sie ein Umknicken in unebenem Gel\u00e4nde verhindern. Mitunter macht auch ein sogenannter Trekkingstock Sinn, denn er gibt Halt und erh\u00f6ht gleicherma\u00dfen die Trittsicherheit im Gel\u00e4nde. Es gilt demnach also in jedem Fall im Vorfeld herauszufinden, wie die Strecke im Detail beschaffen ist, was f\u00fcr Gel\u00e4ndearten dabei passiert werden und welche Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde nicht fehlen sollten, damit es nicht zu Problemen kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>c. Achtung, Zecken: der Feind jedes Wanderers<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-5-Zecke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-469\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-5-Zecke-300x227.jpg\" alt=\"Entwicklungstadien einer Zecke\" width=\"300\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-5-Zecke-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-5-Zecke-275x208.jpg 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-5-Zecke.jpg 398w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Generell hei\u00dft es, dass Zecken heutzutage nahezu \u00fcberall lauern und dementsprechend ein allgegenw\u00e4rtiges \u00c4rgernis f\u00fcr Wanderer darstellen. Im Saastal k\u00f6nnen Besucher jedoch aufatmen, denn die kleinen St\u00f6renfriede sind aufgrund der H\u00f6henlage keine Gefahr mehr. Nichts desto trotz schadet es gerade ambitionierten Wanderern aber sicherlich nicht, sich dennoch gegen die teilweise sehr gef\u00e4hrlichen Erregern impfen zu lassen, denn ansonsten sind Zecken in weiten Teilen der Schweiz bis 1500 Meter \u00fcber dem Meer verbreitet und vor allem f\u00fcr die zwei Krankheiten Lyme-Borreliose und Zeckenzephalitis verantwortlich. Sie verstecken sich in den betroffenen Gebieten \u00fcberall dort, wo eine mittlere Feuchtigkeit herrscht und sitzen im Gras oder in Str\u00e4uchern in der N\u00e4he von Fl\u00fcssen und Seen. Angst vor einem Zeckenbiss muss auf den Wanderwegen innerhalb der Schweiz deshalb aber niemand haben, denn insgesamt ist das Risiko eher moderat. Weitere Details zur Impfung und was genau getan werden kann, wenn der Zeckenbiss doch einmal stattfindet, erkl\u00e4rt <a href=\"https:\/\/www.sprechzimmer.ch\/sprechzimmer\/Fokus\/Zecken\/Zeckenbiss_was_tun_und_wie_vorbeugen.php\">folgender Beitrag<\/a>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_468\" aria-describedby=\"caption-attachment-468\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-468\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen-300x116.png\" alt=\"Umfrage von NetDoktor im Jahr 2015.\" width=\"300\" height=\"116\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen-300x116.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen-550x213.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen-590x228.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen-275x106.png 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-6-Impfungen.png 748w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-468\" class=\"wp-caption-text\">Umfrage von NetDoktor im Jahr 2015.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Die Vorbereitung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Eine gute Vorbereitung ist beim Wandern Gold wert und sorgt daf\u00fcr, dass der Ausflug angenehm und positiv verl\u00e4uft. Jedoch muss sich beim Bergwandern nicht gezielt auf eine einzelne Tour vorbereitet werden, stattdessen sollten Anf\u00e4nger klein beginnen und sich langsam steigern. Bergwandern ist in diesem Sinne also eine Art Prozess und stellt den \u00dcbergang vom talnahen Wandern zum Bergsteigen im h\u00f6heren, felsigen, ausgesetzten Gel\u00e4nde dar. Basierend darauf, auf welcher H\u00f6he der Wanderer seinen Wohnsitz hat, kann selbst eine einfache Wanderung mit wenigen H\u00f6henmetern anfangs eine gro\u00dfe Herausforderung sein. Gerade deshalb sollten die eigenen Anspr\u00fcche und daraus resultierenden Anforderungen nur schrittweise erh\u00f6ht werden. Dabei treten vor allem folgende Schwierigkeiten auf:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>a. H\u00f6henmeter<\/strong><\/p>\n<p>Als H\u00f6henmeter wird die Differenz zwischen zwei Punkten im Gel\u00e4nde bezeichnet, also beispielsweise zwischen Basislager und H\u00f6henlager. Sie ergibt sich aus der Summe aller Steigungen, die sich auf einer Wanderung ergeben. Es flie\u00dfen demnach also auch Passagen ein, in denen es abw\u00e4rts und dann wieder aufw\u00e4rts geht. Weiterhin gibt es au\u00dferdem eine Unterscheidung zwischen H\u00f6hendifferenz und H\u00f6henmeter \u2013 tats\u00e4chlich ist dieses Thema f\u00fcr Anf\u00e4nger relativ komplex, <a href=\"https:\/\/www.sentres.com\/de\/magazin\/zum-thema-hoehenmeter\">sentres.com<\/a> bietet hierzu jedoch einen sehr ausf\u00fchrlichen und verst\u00e4ndlichen Artikel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b. Meeresh\u00f6he<\/strong><\/p>\n<p>Bei Karten wird immer wieder die H\u00f6henangabe \u201eH\u00f6he \u00fcber NN genutzt\u201c. Dies steht umgangssprachlich f\u00fcr Meeresh\u00f6he. Die Meeresh\u00f6he oder auch Meter \u00fcber Normalnull (NN) wird daf\u00fcr ben\u00f6tigt, um beispielsweise bei einem Berg eine exakte H\u00f6he anzugeben. Daf\u00fcr wird eine Referenz ben\u00f6tigt, also ein Nullpunkt, von dem die H\u00f6he gemessen wird. Da eine solche Referenz m\u00f6glichst genau sein sollte, ist es naheliegend, dass man das Meer als Nullpunkt setzt und von dort aus die H\u00f6hen der Berge misst. In \u00d6sterreich und der Schweiz orientiert man sich diesbez\u00fcglich am Mittelmeer, der Normalpegel bezieht sich auf die Adria und wird als \u201eTriester Pegel\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>c. Technische Anforderungen<\/strong><\/p>\n<p>Eine weitere Schwierigkeit besteht in den technischen Anforderungen, die sich durch die gew\u00e4hlte Strecke ergeben. Je nachdem, wie steil, uneben oder unerschlossen die Route ist, desto wichtiger ist das Know-how der Bergwanderer. Auch die Ausr\u00fcstung stellt einen wesentlichen Bestandteil dieser Anforderung dar. Gleichzeitig ist allerdings auch der Rhythmus entscheidend, der w\u00e4hrend der Wanderung vorherrscht \u2013 ein realistisches, gleichm\u00e4\u00dfiges Tempo, die Anzahl der Pausen, die Menge an Fl\u00fcssigkeitsbedarf und vieles mehr sind hier entscheidende Faktoren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>d. Training<\/strong><\/p>\n<p>Damit diese genannten Anforderungen erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen, ist ein entsprechendes Training sehr sinnvoll. Wer die M\u00f6glichkeit dazu hat, sollte sich eine Art Hausrunde (also eine Route, die m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfig gelaufen werden kann) aussuchen, bei der die eigenen F\u00e4higkeiten trainiert, getestet und \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen. Unterschiedliche Varianten bieten sich an, um die eigenen F\u00e4higkeiten zu testen und zu optimieren:<\/p>\n<ul>\n<li>bei gleicher Runde und Ausr\u00fcstung die Zeit verbessern<\/li>\n<li>statt seltenerer, l\u00e4ngerer Pausen, mehrere, kleine Pausen ausprobieren<\/li>\n<li>mit St\u00f6cken laufen oder auf diese verzichten<\/li>\n<li>wenige, gro\u00dfe Schritte zum \u00dcberwinden von Wegstellen nutzen oder stattdessen kleine Schritte verwenden<\/li>\n<li>unterschiedliche Varianten bei der Bekleidung ausprobieren \u2013 die Hose kann im Herbst beispielsweise ideal sein, im Hochsommer k\u00f6nnte das gleiche Modell jedoch unangenehm am K\u00f6rper anliegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Die wichtigsten Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde f\u00fcr Wandereinsteiger<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Je anspruchsvoller die Tour wird, desto wichtiger sind die Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde. Je nach Wetterlage, Gel\u00e4nde und Anspruch der Tour muss die Kleidung passend ausgew\u00e4hlt und die Ausr\u00fcstung zusammengestellt werden. Dabei sollte die Funktionst\u00fcchtigkeit die wichtigste Rolle spielen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tipp: abschlie\u00dfenden Check-up nicht vergessen.<\/strong> Wichtige Schwachstellen sind beispielsweise Rei\u00dfverschl\u00fcsse, Schuhb\u00e4nder, Stockschlaufen und Stockspitzen sowie die Dichtungen an Thermoskannen. Auch Trinkflaschen sollten vorsichtshalber auf Sch\u00e4den und Funktionstauglichkeit \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>a.Wanderschuhe<\/strong><\/p>\n<p>Zu den wohl wichtigsten Ausr\u00fcstungsteilen beim Wandern und Bergwandern geh\u00f6ren die passenden Schuhe. Hier gibt es jedoch durchaus einige Unterschiede, denn der Schuh sollte dem Gel\u00e4nde entsprechend gew\u00e4hlt werden. Grunds\u00e4tzlich ist der Schaft von Wanderschuhen aber meist deutlich h\u00f6her als bei normalen Schuhen, damit er Fu\u00df und Kn\u00f6chel gen\u00fcgend Halt geben kann. Auch die Sohle ist anders beschaffen, sie ist fest und hat ein ausgepr\u00e4gtes Profil, damit sie auf unwegsamen Gel\u00e4nde (etwa Eis, Matsch, Felsen oder Steine) Halt bieten kann. Als Material wird haupts\u00e4chlich Gummi verwendet. Das Obermaterial des Wanderschuhes orientiert sich hingegen am Einsatzzweck und besteht meist entweder aus Leder, Nylon oder einer Kombination beider Materialien. Dabei gilt, dass Leder deutlich haltbarer und wasserfester als Nylon ist, daf\u00fcr jedoch nicht so atmungsaktiv, so dass es in Lederschuhen schneller zu schwitzenden F\u00fc\u00dfen kommt, zudem punktet Nylon mit seiner Flexibilit\u00e4t. Aufgrund seiner geringen Haltbarkeit und Belastungsgrenze wird es in der Regel aber nur bei leichten Wanderschuhen eingesetzt, die f\u00fcr leichtes und ebenes Gel\u00e4nde genutzt werden. Leder kommt hingegen zum Einsatz, wenn das Gel\u00e4nde insgesamt schwieriger und unwegsamer ist oder gar Hochgebirgs- und Gletscherwanderungen in der Tour enthalten sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-470\" src=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe-300x133.png\" alt=\"Bergwandern Bild 7 Wanderschuhe\" width=\"300\" height=\"133\" srcset=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe-300x133.png 300w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe-550x244.png 550w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe-590x262.png 590w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe-275x122.png 275w, https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Bergwandern-Bild-7-Wanderschuhe.png 647w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&nbsp;i. Schuhe und Wanderstrecke m\u00fcssen zusammenpassen<\/strong><\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des Schuhwerks wird je nach Einsatzzweck aus verschiedenen Kategorien gew\u00e4hlt. Diese unterscheiden sich in Form, Material und Verarbeitung. Folgende vier Kategorien sind dabei vorhanden:<\/p>\n<ul>\n<li>leichte Wanderschuhe mit hohem Tragekomfort, aber geringer Stabilit\u00e4t. Sie eignen sich f\u00fcr leichte Wanderungen Mittelgebirge oder Touren durch Wald und Flur.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feste Wanderschuhe mit hohem Schaft und fester Sohle. Sie werden vor allem bei klassischen Bergwandern verwendet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Schwere Wanderschuhe mit fester Sohle und hohem Schaft. Bei Wanderungen in Hochlagen und zum \u00dcberqueren von Schneefeldern eignet sich diese Variante.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>ii. Zink und Talg<\/strong><\/p>\n<p>Um die F\u00fc\u00dfe fit f\u00fcr die Wanderung zu machen, sollte nicht nur auf das richtige Schuhwerk gesetzt werden, sondern auch darauf, dass die F\u00fc\u00dfe selbst gut vorbereitet sind. Sowohl Zinksalbe als auch Hirschtalg eignen sich daf\u00fcr sehr gut und sollten bereits einige Wochen vor der eigentlichen Wanderung regelm\u00e4\u00dfig genutzt werden, um die F\u00fc\u00dfe einzucremen. Diese werden dadurch unempfindlicher gegen Blasen und Reizungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b. Wandersocken<\/strong><\/p>\n<p>Socken m\u00f6gen auf den ersten Blick nicht unbedingt wichtig sein, tats\u00e4chlich sind sie aber entscheidend, wenn es darum geht, dass die F\u00fc\u00dfe frei von Blasen und Hautreizungen bleiben. Unter anderem sollten Wandersocken die Feuchtigkeit vom Fu\u00df fernhalten, damit dieser nicht aufquillt, sie sollten allerdings auch St\u00f6\u00dfe d\u00e4mpfen und Reibung verhindern. Unterschiedliche Fasern, Polsterungen und eine gute Passform machen dies m\u00f6glich &#8211; beim Kauf sollte daher aber wirklich auf spezielle Wandersocken geachtet werden und nicht nur auf normale Str\u00fcmpfe und Socken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> c. Funktionsunterw\u00e4sche und Outdoor-Kleidung<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besteht funktionelle Bekleidung idealerweise aus drei Lagen, deren Basis stets die Funktionsunterw\u00e4sche darstellt. Diese liegt direkt am K\u00f6rper an und sorgt daf\u00fcr, dass sich dieser entweder kalt und nass oder warm und trocken anf\u00fchlt. Sie funktioniert auch dann, wenn ein Sweatshirt und eine nicht wasserdichte Jacke \u00fcber ihr getragen werden und bietet sowohl Komfort als auch Schutz vor Verk\u00fchlung. Weiterhin sollte jedoch auch eine wasserdichte und atmungsaktive Jacke keinesfalls fehlen, denn sie bietet in den Bergen effektiven Schutz vor Wind und Wetter und ist damit nahezu unverzichtbar, sei es nun im Mittel- oder Hochgebirge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>d. F\u00fcr den Fall einer \u00dcbernachtung: Schlafsack und Zelt <\/strong><\/p>\n<p>Bei l\u00e4ngeren Touren ist der Schlafsack einer der wohl wichtigsten Bestandteile der Ausr\u00fcstung, denn er ist mitunter der einzige warme Ort, an dem sich Wanderer von psychischer und physischer Belastung erholen k\u00f6nnen. Es gibt ihn in unterschiedlichsten Ausf\u00fchrungen, bekannte Varianten sind der Deckenschlafsack, der Mumienschlafsack oder eif\u00f6rmige Schlafs\u00e4cke. Einen Schlafsack f\u00fcr alle Anwendungsbereiche gibt es jedoch nicht, weshalb sich im Vorfeld unbedingt dar\u00fcber Gedanken gemacht werden sollte, ob das gew\u00fcnschte Modell den Anforderungen auch gewachsen ist. Als Orientierung kann folgender <a href=\"https:\/\/www.sportscheck.ch\/beratung\/schlafsackberater\/ch\/#&amp;xcStartAt=wizard.phase1.typ\">Ratgeber zum Thema<\/a> dienen, der nicht nur Basisinformationen wie Gr\u00f6\u00dfe und Material empfiehlt, sondern auch die jeweiligen Temperaturbereiche miteinbezieht, in denen der Wanderer \u00fcbernachten will. Nicht weniger wichtig beim \u00dcbernachten ist au\u00dferdem ein passendes Zelt, wobei auf dies bei warmem Wetter gegebenenfalls sogar noch verzichtet werden kann. Generell ist es ansonsten wichtig, dass das Zelt m\u00f6glichst leicht ist, diesbez\u00fcglich sind sogenannte Leichtgewichtszelte zu empfehlen, die bereits mit einem Gewicht von weniger als zwei Kilogramm erh\u00e4ltlich sind. Hierbei m\u00fcssen zwar Abstriche beim Komfort gemacht werden, daf\u00fcr sparen sie aber Platz und Stauraum und machen die Wanderung selbst ertr\u00e4glicher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>e. Rucksack <\/strong><\/p>\n<p>Gerade auf l\u00e4ngeren Touren ist ein Rucksack unverzichtbar, zumal er viele Dinge enthalten sollte, um gegen Notf\u00e4lle gewappnet zu sein. Unter anderem sollten Trinken, Essen, eine Erste-Hilfe-Ausr\u00fcstung, eine Signalpfeife und eine Rettungsdecke in ihm Platz finden, aber auch Wechselkleidung ist unter Umst\u00e4nden sinnvoll. Ebenfalls unverzichtbar ist eine Regenjacke, die bei schlechten Wetter genutzt wird. Geht die Tour au\u00dferdem \u00fcber mehrere Tage hinweg, so sollten auch Schlafsack und Zelt in ihm Platz finden oder zumindest mithilfe eines weiteren Gurtes daran befestigt werden k\u00f6nnen. Um ein komfortables Tragen zu erm\u00f6glichen, ist bei einem Rucksack auf einen H\u00fcftgurt und eine Lagenverstellung zu achten. So kann er auch lange getragen werden, ohne dass sich R\u00fcckenschmerzen oder eine falsche Gewichtsverteilung bemerkbar machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>f. Trekkingstock<\/strong><\/p>\n<p>Ein Trekkingstock ist auf der Wanderung zwar kein Muss, er bietet allerdings einige praktische Vorteile. Er vereint drei wichtige Funktionen in sich, die gerade in den Bergen sinnvoll sind \u2013 einerseits gibt er Halt und erh\u00f6ht die Trittsicherheit im Gel\u00e4nde, au\u00dferdem entlastet er die Gelenke, B\u00e4nder und Muskeln der unteren Extremit\u00e4ten beim Abstieg und zuletzt spart er Kraft beim Aufstieg. Damit ist er ein n\u00fctzlicher Helfer, der gerade f\u00fcr Anf\u00e4nger sehr praktisch ist, da diese meist noch \u00fcber eine unzureichende Kondition verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong>Die n\u00e4chste Stufe \u2013 eine mehrt\u00e4gige Wander- und Trekkingtour<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer seine ersten Wanderungen hinter sich hat und sich erfolgreich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck steigern konnte, der wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wom\u00f6glich Interesse an einer weiteren Steigerung seiner Wanderaktivit\u00e4ten haben. Das mehrt\u00e4gige Trekking kann dabei eine Alternative sein, wobei sp\u00e4testens jetzt jedoch das Gewicht der Ausr\u00fcstung eine entscheidende Rolle spielt. Neben dem bereits erw\u00e4hnten Zelt, das m\u00f6glichst leicht sein sollte, k\u00f6nnen nun ganz nach Bedarf auch weitere Kochutensilien mitgenommen werden, einige weitere Kleidungsst\u00fccke wie eine schnell trocknende Trekkinghose und ein warmes Fleece runden die Ausr\u00fcstung ab. Wer jedoch schon so weit ist, der ist mittlerweile auch keineswegs mehr ein Anf\u00e4nger und kann sich zu den fortgeschrittenen (Berg-)Wanderern z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild 1: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/83616851\">83616851<\/a> &#8211;&nbsp;Teamwork couple climbing helping hand <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/201451914\">\u00a9 blas<br \/>\n<\/a>Bild 2: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/43212048\">43212048<\/a> &#8211;&nbsp;Valley Saastal in the canton Wallis &#8211; Swiss Alps <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/202253350\">\u00a9 vencav<\/a><br \/>\nBild 4: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/89949519\">89949519<\/a> &#8211;&nbsp;Woman with raincoat hiking in rainy weather <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/204563649\">\u00a9 gilitukha<br \/>\n<\/a>Bild 5: <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/id\/58391208\">58391208<\/a> &#8211;&nbsp;Entwicklungstadien einer Zecke <a href=\"https:\/\/de.fotolia.com\/p\/201646214\">\u00a9 lom123<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wandern ist mittlerweile zu einem regelrechten Trend geworden. 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