{"id":2934,"date":"2020-02-24T15:34:45","date_gmt":"2020-02-24T14:34:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/?p=2934"},"modified":"2023-10-22T14:29:17","modified_gmt":"2023-10-22T12:29:17","slug":"schneeschuhwandern-auf-der-gletschermoraene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.saas-fee.ch\/blog\/2020\/02\/schneeschuhwandern-auf-der-gletschermoraene\/","title":{"rendered":"Schneeschuhwandern auf der Gletschermor\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir wandern mit Schneeschuhen vom Kreuzboden bis ins Bergrestaurant Hohsaas. Auf der Sonnenseite des Saastals geniessen wir Powder und H\u00fcttenkafi auf der Weissmiesh\u00fctte.<\/strong><\/p>\n<p>Unter unseren F\u00fcssen knirscht derSchnee, ab und zu dringt ein Lachen von der Skipiste zu uns her\u00fcber. Ich bleibe kurz stehen und blinzle in die Sonne. Vor dem stahlblauen Himmel erheben sich frisch verschneite Berggipfel. Das Gel\u00e4nde wird steiler, und ich stelle meine Steighilfe ein, um es bequemer zu haben. Das Ziel ist in Sicht, es ist nicht mehr weit bis zur Weissmiesh\u00fctte, die Stunde Marschzeit ist schnell vergangen.<\/p>\n<p>Die Schneeschuhtrails im Saastal sind auf der gesamten Route ausgesteckt und gut markiert. Eine Karte geh\u00f6rt zur Sicherheit trotzdem ins Gep\u00e4ck. Wer in der Sonne starten m\u00f6chte, f\u00e4hrt mit der Gondel auf den Kreuzboden. Wer gerne ein paar H\u00f6henmeter mehr abspult, startet direkt im Tal.<\/p>\n<p><strong>Zwischenziel Weissmiesh\u00fctte<\/strong><br \/>\nAuf der Sonnenterrasse serviert uns H\u00fcttenwart Roberto \u00c4lplerr\u00f6sti und Saaser Suppe zur St\u00e4rkung. Die werden wir f\u00fcr den letzten Anstieg brauchen! Den hausgemachten Genepi lassen wir uns aber trotzdem nicht entgehen. Auf der H\u00fctte treffen sich Skifahrer, Schneeschuhlaufende und Sonnenanbeter.<\/p>\n<p>Die Weissmiesh\u00fctte liegt auf 2726 Metern \u00fcber Meer und wurde 1894 als Berghotel gebaut \u2013 ein k\u00fchnes Projekt, damals gab es weder Seilbahn noch Helikopter. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde das Haus sp\u00e4ter von der Oltener Sektion des Schweizer Alpenclubs \u00fcbernommen. Seither dient sie als Schutzh\u00fctte f\u00fcr Bergsteiger und Wanderer und wurde mehrmals erneuert und erweitert. Die alte H\u00fctte steht noch und erinnert an die einfachen Verh\u00e4ltnisse damals \u2013 wie viel bequemer haben wir es heute bei Holunderwasser auf der Sonnenterrasse.<\/p>\n<p><strong>Schneeschuhwandern im Hochgebirge<\/strong><br \/>\nDen Rucksack sp\u00fcre ich trotz Lawinenausr\u00fcstung fast nicht, Proviant brauche ich heute nicht viel. Mit Blick auf das Laggin- und Fletschhorn steigen wir h\u00f6her. Der Trail f\u00fchrt \u00fcber die Gletschermor\u00e4ne, ab und zu m\u00fcssen wir den Schnee zwischen Felsen suchen. Der st\u00fcrmische Wind der letzten Tage hat ihn weggefegt. Unser Guide Enzio zeigt auf das Lagginjoch: Von da oben k\u00f6nne man bis nach Italien sehen. Doch uns reicht heute das Bergrestaurant Hohsaas, von hier hat man immerhin Sicht auf 18 Viertausender! Am Schluss der Strecke k\u00f6nnen wir den Skifahrern zusehen, wie sie \u00fcber den Triftgletscher sausen.<\/p>\n<p>Das Bergrestaurant Hohsaas auf 3200 Metern \u00fcber Meer ist unser Ziel. Die einstige Bergh\u00fctte ist heute ein modernes Berggasthaus mit Panorama-Fensterscheibe, Restaurant und \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Skifahrer und Bergsteiger. Wir setzen uns f\u00fcr den verdienten Gipfelprost auf die Sonnenterrasse im \u00abHohsaas\u00bb und geniessen den Ausblick aufs verschneite Weissmies. Erst mit der letzten Bahn fahren wir runter ins Tal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wandern mit Schneeschuhen vom Kreuzboden bis ins Bergrestaurant Hohsaas. Auf der Sonnenseite des Saastals geniessen wir Powder und H\u00fcttenkafi auf der Weissmiesh\u00fctte. Unter unseren F\u00fcssen knirscht derSchnee, ab und zu dringt ein Lachen von der Skipiste zu uns her\u00fcber. Ich bleibe kurz stehen und blinzle in die Sonne. 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