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Von Kampfkühen und Streicheleinheiten

Im Juni finden bei uns im Saastal verschiedene Alpaufzüge statt. Das sind äusserst spannende Events. Nicht blos Folklore und Brauchtum. Interessant sind für die meisten Zuschauer vor allem die faszinierenden Kuhkämpfe. Wenn unsere Eringer Kühe aus den verschiedenen Ställen auf die Alpen stossen, dann machen diese erst einmal unter sich die Chefin aus. Dies liegt in der Natur dieser Tiere. Da kommt es zu unglaublich spannenden Kampfszenen. Kopf gegen Kopf. Mit viel Kraft kämpfen die Walliser Kühe, bis eine aufgibt, sich abwendet, respektive die Gegnerin als Siegerin akzeptiert. Natur pur. Urchige Erlebnisse inmitten der Viertausender. Wann diese einzigartigen Events dieses Jahr stattfinden, erfahren Sie unter http://www.saas-fee.ch/de/sommerevents/ringkuhkaempfe/ 

Wer nun aber meint, diese kämpfenden, stämmigen Eringer seien gefährliche Wildtiere, der hat sich geirrt. Es ist beeindruckend, wie vertraulich die Besitzer und ihre Kühe miteinander umgehen. Da werden Streicheleinheiten gesucht. Und die bulligen Tiere bekommen nicht wenig davon. Böse Zungen behaupten gar, dass die Kühe von ihren Besitzern mehr Aufmerksamkeit bekommen als deren Ehefrauen…

In einer landwirtschaftlichen Fachzeitschrift habe ich gelesen, dass Streicheleinheiten bei Nutztieren zu besseren Leistungen führen. Allerdings denke ich, was den Tieren gut tut, das könnte bei den Menschen auch nicht schaden. Ich meine nun nicht unbedingt, dass wir unsere Arbeitskollegen hinter den Ohren kraulen sollen. Aber etwas Aufmerksamkeit würde garantiert auch ihnen gut tun…

Christoph Gysel


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